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Pressemitteilung vom 26.10.2011

Standortschließungen der Bundeswehr  

Lange: „Ein harter Schlag für Schwäbisch Gmünd und Ellwangen"


 

 

Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat die in Folge der Bundeswehrreform beschlossene Standortschließungen bzw. drastische Reduzierungen der Dienstposten in Schwäbisch Gmünd und in Ellwangen kritisiert.

„Das ist ein harter Schlag für Schwäbisch Gmünd und für Ellwangen. Ich bin entsetzt über die Entscheidung von Bundesverteidigungsminister de Maizière", so Lange.

„Im Zuge der Bundeswehrreform soll das Kreiswehrersatzamt in Schwäbisch Gmünd aufgelöst werden und die Dienstposten von 50 auf 6 reduziert werden. Noch dramatischer ist allerdings die Lage im Bundeswehrstandort Ellwangen: dort soll die Zahl der Dienstposten von 1340 auf 30 reduziert werden. Einziges Trostpflaster hier ist die Beibehaltung des Sprachenzentrums mit 18 Lehrern und über 200 Lehrgangsteilnehmern", so Lange.

„Anscheinend hat auch mein Kollege Roderich Kiesewetter, trotz Unterstützung durch die SPD, den Standort Ellwangen  nicht retten können, obwohl er der CDU-Regierungsfraktion und dem Verteidigungsausschuss angehört sowie ehemaliger Bundeswehroffizier ist", so Lange weiter.

„Ich hätte es besser gefunden, wenn der ländliche Raum mehr Berücksichtigung gefunden hätte. Schließlich sind die Bundeswehrstandorte von elementarer Bedeutung für die jeweilige wirtschaftliche Entwicklung", so Lange.

„Auch schneidet unser Bundesland insgesamt dabei nicht gut ab: lag die Anzahl der Dienstposten bisher bei 2,4 pro 1000 Einwohnern, wird sie zukünftig nur noch bei 1,5 liegen - in Schleswig-Holstein aber bei 5,4, in Mecklenburg-Vorpommern bei 6,4 oder in Bayern bei 2,5.

Der Bundesdurchschnitt liegt dann bei 2,4 Dienstposten pro 1000 Einwohner.

Nach diesem harten Schlag gegen unsere Region Ostwürttemberg fordere ich von der schwarz-gelben Bundesregierung Ausgleichsmaßnahmen für Schwäbisch Gmünd und Ellwangen", so Christian Lange.