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Pressemitteilung vom 01.08.2011
Christian Lange begrüßt Steuerpläne des Kollegen Norbert Barthle
Lange: „Hoffentlich nicht wieder nur ein Beitrag im Sommertheater"
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange begrüßt den Vorstoß seines CDU-Kollegen Norbert Barthle, eine Steuersenkung für die unteren und mittleren Einkommensklassen durch einen höheren Spitzensteuersatz auszugleichen.
„Die Idee geht in die richtige Richtung. Bis vor kurzem hat die schwarz-gelbe Koalition ja immer davon gesprochen, die Steuern zu senken, ohne auch nur ansatzweise den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, wie sie dies überhaupt gegenfinanzieren wollen. Nicht nur dem Bund, sondern auch den Ländern und den Kommunen fehlt es jetzt schon an Geld - Geld, das für Investitionen in die Zukunft dringend benötigt wird. Steuersenkungen auf Pump sind nicht nur die Steuererhöhungen von morgen, sondern sind auch zutiefst ungerecht für die junge Generation. Man kann nur das Geld ausgeben, das man hat", so Lange.
Wenn CDU und FDP sich dazu durchringen, die Steuern für Spitzenverdiener zu erhöhen, um damit die Entlastungen der unteren Einkommen, zum Beispiel durch die Senkung von Sozialabgaben, zu finanzieren, ist die SPD sofort verhandlungsbreit.
„Ich hoffe aber, daß der Vorstoß von Barthle nicht nur ein Beitrag im traditionellen Sommertheater ist - wie einst die amüsante Nummer, als er kurz vor der Fußball-WM 2006 Jürgen Klinsmann vor den Sportausschuß des Deutschen Bundestags zitieren wollte", so Lange.
„Kompliment für die erneute 180-Grad-Wende Barthles, wie zum Beispiel auch bei der Atompolitik, bei der Abschaffung der Hauptschule, bei der Aussetzung der Wehrpflicht, nun also auch bei der Steuerpolitik", so Christian Lange.