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Pressemitteilung vom 11. März 2011

  Zukunft des Kreiswehrersatzamts Schwäbisch Gmünd  

 

Lange schreibt an neuen Verteidigungsminister de Maiziere

 

Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat sich in Sachen Zukunft des Gmünder Kreiswehrersatzamts  an den neuen Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere gewandt.

In dem Schreiben heißt es unter anderem:

„zunächst möchte ich Ihnen für Ihre neue Aufgabe viel Erfolg und Kraft wünschen.

Im Zuge der bevorstehenden Aussetzung der Wehrpflicht ist die Zukunft der Kreiswehrersatzämter ungewiss. Auch in Schwäbisch Gmünd sorgen sich die Mitarbeiter des Kreiswehrersatzamts, aber auch die Bürgerinnen und Bürger um dessen Zukunft.

Das Kreiswehrersatzamt ist für den Wirtschaftsstandort der Stadt (und der Region) von großer Bedeutung und auch spielt es für die Tradition der Stadt eine wichtige Rolle.

Ich hatte mich bereits mehrere Male an Ihren Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg gewandt und habe ihm auch die Vorschläge weitergeleitet, die in Schwäbisch Gmünd über die Zukunft des Kreiswehrersatzamtes ausgearbeitet wurden.

Eine Möglichkeit wäre, daß sich das Gmünder Kreiswehrersatzamt auf das Werben von Freiwilligen für die Bundeswehr konzentriert - angesichts der idealen geographischen Lage von Schwäbisch Gmünd und der bestehenden Infrastruktur wäre Schwäbisch Gmünd hierfür ein hervorragender Standort.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie persönlich sich dieser Sache annehmen würden und sich für den Erhalt des Kreiswehrersatzamts Schwäbisch Gmünd einsetzen würden.

Selbstverständlich würde ich mich auch freuen, wenn Sie sich vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen würden".

Lange: „Ich hoffe, daß mit dem neuen Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere der Standort Schwäbisch Gmünd eine Chance hat, weiterzubestehen. Zu Guttenberg hatte mich immer nur auf unbestimmte Zeit vertröstet. Ich werde auf jeden Fall auch weiterhin aktiv für den Standort Schwäbisch Gmünd kämpfen".