... zurück zur

ÜBERSICHT

Pressemitteilung vom 27.08.2010

Lange besucht Werkhof Ost und Aktion Jugendberufshilfe (AJO) e.V.

Keine Kürzungen bei Arbeitsmarktmaßnahmen

Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange besuchte im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour den Werkhof Ost in Gmünd. Bei dem Gespräch mit den Mitarbeitern und den Ein-Euro-Jobbern wurde deutlich, wie wichtig aktivierende Arbeitsmarktmaßnahmen sind. Bernhard Bormann sagte: „Wir brauchen Rechtssicherheit. Die Maßnahmen dürfen nicht nur sechs Monate dauern. Und wir brauchen einen zweiten Arbeitsmarkt auf Dauer." Die Langzeitarbeitslosen, die in der Werkstatt beschäftigt sind, machten im Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten deutlich, wie wichtig die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist: „Der Ein-Euro-Job muss bleiben. Wichtiger aber als das Geld ist, dass wir hier arbeiten dürfen." Die AJO-Geschäftsführerin Petra Walter beklagte die allgemeine Unsicherheit für Beschäftigte und Teilnehmer von Arbeitsmarktmaßnahmen: „Alles ist nur sehr kurzfristig und nicht nachhaltig konzipiert. Wir haben als Träger keine Planungssicherheit." Christian Lange war beeindruckt von dem Optimismus der beschäftigen Langzeitarbeitslosen und sicherte zu: „Keine Kürzungen bei Arbeitsmarktmaßnahmen. Dafür werde ich als Sozialdemokrat kämpfen, und deshalb lehne ich das Sparpaket der Bundesregierung, das ausschließlich bei den Ärmsten der Armen kürzt, ab."