... zurück zur

ÜBERSICHT

Pressemitteilung vom 20.04.2010

Antwort der Kreishandwerkerschaft: Handwerk fürchtet Abbau von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Rückschritte für Klimaschutzziele

Kreishandwerksmeister Roland Wöhr von der Kreishandwerkerschaft Rems-Murr kritisiert Kürzungsprogramm der Bundesregierung bei der Förderung von Energieeinsparung und regenerativen Energien

Lange: „Roland Wöhr findet in seinem Antwortschreiben an mich deutlich Worte. Er schreibt: „Viele unserer Unternehmen der Elektro- und Sanitärbranche sowie der Bau- und Ausbaugewerke haben sich ganz gezielt auf die Aufgaben der Energieeinsparung mit Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie auf den Einsatz der erneuerbaren Energien ausgerichtet. Auch viele Beschäftigte dieser Betriebe wurden zielgerichtet auf die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse dieser Betriebstätigkeit geschult und zu kompetenten Fachleuten ausgebildet."

Roland Wöhr führt exemplarisch die Konsequenzen für die Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW) aus. Er schreibt: „Besonders bei den Mini-BHKWs als kleine, kompakte, anschlussfertige Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen fällt auf, dass die groß propagierte Förderung vor nur zwei Jahren nun mit der Streichung dieser sinnvollen Maßnahmen enden soll."

Der Backnanger Bundestagsabgeordnete kommt gemeinsam mit dem Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rems-Murr zu einer besorgniserregenden Bilanz.

„Die Kreishandwerkerschaft Rems-Murr teilt meine Einschätzung, dass der Abbau der Förderprogramme für regenerative Energien und Energieeinsparungen das „Horrorszenario" einer verfehlten Beschäftigungs- und Umweltpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung widerspiegelt. Auch er befürchtet den Verlust von  Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der Region, insbesondere in den Bau- und Ausbaugewerken sowie im Elektro- und Sanitärhandwerk. Dies gilt es gemeinsam zu verhindern", so der Backnanger Abgeordnete.