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Pressemitteilung vom 19.09.2009
Sommertour 2009: SPD-Bundestagsabgeordneter Christian Lange informiert in Lindach.
Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat im Rahmen seiner traditionellen Sommertour in Lindach Station gemacht. In zahlreichen Gesprächen informierte der Gmünder Abgeordnete die Lindacher über das Regierungsprogramm der SPD und nahm sich Zeit für die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger. Ein wichtiges Thema bildete die Familienpolitik.„Familien sind die Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Ihnen müssen wir den Rücken stärken. Das heißt vor allem: Eltern brauchen Zeit, um für ihre Kinder da sein zu können. Beruf und Familie müssen vereinbar sein. In der Familie gilt das Prinzip der Solidarität: jeder steht für den anderen ein. Diese Solidarität verdienen Familien auch von der Gesellschaft", so Lange. Für die SPD bedeute das auch, dass es gleiche Chancen für jedes Kind zu ermöglichen gelte. Lange: „Kein Kind soll in Armut aufwachsen. Deshalb werden wir mit Frank- Walter Steinmeier als Kanzler einen abgestimmten Aktionsplan gegen die Armut von Kindern und Jugendlichen umsetzen. Und wir wollen mittelfristig die Kinderfreibeträge in einen Kindergrundfreibetrag umgestalten, der alle Kinder gleich fördert. Denn alle Kinder müssen dem Staat gleich viel wert sein". Insbesondere das Elterngeld sei ein wichtiges Instrument, das es zu verbessern und auszubauen gelte: „ Wir werden mit dem Elterngeld die partnerschaftliche Arbeitsteilung in der Familie noch mehr als bisher fördern. Mütter und Väter sollen gleichzeitig Elterngeld und Elternzeit in Anspruch nehmen können. Dafür wollen wir die Zahl der Partnermonate von zwei auf vier erhöhen und den gleichzeitigen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung und Elterngeld von sieben auf sechzehn Monate erweitern", führt der sozialdemokratische Abgeordnete aus. Auch die Sorgen der Lindacher Bürgerinnen und Bürger, die unter Schwarz- Gelb tiefe Einschnitte bei den Familien befürchten, kann Lange gut verstehen. „CDU/CSU und FDP wollen keine Chancengleichheit für alle Kinder. Sie wollen Familien, denen es bereits gut geht, noch besser stellen. Sie wollen ein Betreuungsgeld für Eltern einführen, die keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen, statt den Betreuungsausbau voranzutreiben. Das wird ausgerechnet jene Kinder aus den Kitas fernhalten, die eine frühe Förderung besonders nötig hätten. Statt Kinderarmut konsequent zu bekämpfen, will die Union durch die Anhebung der Kinderfreibeträge auf 8.000 Euro Spitzenverdiener mit mehreren Kindern massiv entlasten. Um das zu verhindern, braucht Deutschland eine starke SPD mit einem Kanzler Frank- Walter Steinmeier, der konsequent für die Familien in Deutschland eintritt."