... zurück zur
Pressemitteilung vom 11.09.2009
Sommertour 2009: SPD-Bundestagsabgeordneter Christian Lange besucht Böbingen
Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat im Rahmen seiner traditionellen Sommertour Böbingen besucht. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus informierte sich Lange bei Bürgermeister Stempfle und den Gemeinderäten mit dem Laptop auf dem Schoß über die Verwendung von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II in der Kommune. Lange: „Es ist schön, dass die Mittel des Zukunftsinvestitionsprogramms den Menschen vor Ort konkreten Nutzen bringen. So ist die neue Balkonverglasung im Seniorenzentrum bereits fertig gestellt. Im September soll die alte Straßenbeleuchtung für ca. 30.000 Euro gegen neue Energiesparleuchten ausgewechselt werden. Desweiteren sind die energetische Sanierung des Kindergartens für ca. 100.000 Euro sowie eine neue Heizanlage für die Schule geplant. Insgesamt investiert die Gemeinde in ihre Infrastruktur 74 000 Euro, davon stammen 47 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II, dazu fließen 196 000 Euro in die Bildung, von denen 121 000 durch das Zukunftsinvestitionsprogramm abgedeckt sind. Das Geld ist gut angelegt, denn wir erreichen drei zentrale Ziele: wir unterstützen das Handwerk als wichtige Säule unserer Wirtschaft in diesen schweren Zeiten, wir sorgen für mehr ökologische Nachhaltigkeit und wir bieten dem Wichtigsten, das wir haben, optimale Bedingungen: unseren Kindern".
Den Abschluss des Besuches bildete ein Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern auf dem Böbinger Marktplatz. Im Mittelpunkt des Interesses standen 16 Tage vor der Bundestagswahl bundespolitische Themen. Für besondere Aufregung sorgte dabei der stellvertretende Parteivorsitzende der CDU Jürgen Rüttgers. Dieser hatte sich auf öffentlichen Parteiveranstaltungen mehrfach abfällig über rumänische Arbeiter geäußert. Lange: „Die Menschen hier vor Ort haben das ebenso wie ich mit Empörung und Abscheu zur Kenntnis genommen. Wer wiederholt versucht, auf dem Rücken anderer Nationalitäten Wahlkampf zu machen, der muss sich fragen lassen, wessen Geistes Kind er ist. Und Angela Merkel zeigt in dieser Frage wieder einmal ihre altbekannte Führungsschwäche. Sie hätte Rüttgers für seine Diffamierungskampagne öffentlich zur Ordnung rufen müssen, doch sie duckt sich auch in dieser Frage weg. Das enttäuscht die Menschen und dafür wird sie am 27. September die Quittung bekommen."

Das Bild zeigt Christian Lange imGespräch mit Bürgermeister Jürgen Stempfle und SPD-Fraktionssprecher Gustl Freudenreich