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Pressemitteilung vom 14.08.2009

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bewilligt Projektantrag IUVEL des Kreisdiakonieverbandes Rems-Murr-Kreis

Der Backnanger Bundestagsabgeordnete Christian Lange freut sich für Jugendmigrationsdienste in Schorndorf und Backnang

Lange: "Der Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis hat mir zwei wichtige Projekte vorgestellt, die das Ziel haben, für jugendliche Migrantinnen und Migranten ein besseres Integrationsangebot zu schaffen. Die Projekte sind im Schorndorfer Raum und in Backnang angesiedelt und sollen von den dortigen Jugendmigrationsdiensten (JMD) durchgeführt werden. Der Kreisdiakonieverband hat Anfang dieses Jahres einen Antrag auf das gemeinwesenorientierte Projekt beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt. Ich habe mich unverzüglich an den Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Dr. Albert Maximilian Schmid, gewandt, um den Projektantrag zu unterstützen. Umso mehr freue ich, dass es nun geklappt hat und das Projekt mit dem Namen IUVEL gefördert wird."

Im Schorndorfer Raum geht es um die Kooperation mit dem Moscheeverein und weiteren Migrationsorganisationen. 

„Ich halte das Projekt, dass durch den JMD Schorndorf durchgeführt wird, für einen wichtigen Baustein für ein gelungenes Miteinander der Kulturen, für ein wirkliches Zusammen- und nicht Nebeneinanderleben. Die jugendlichen Migrantinnen und Migranten sollen in ihrer Eigenkompetenz bzw. der Organisationskompetenz gestärkt werden, so dass es ihnen möglich wird, mit einheimischen Gruppen und Vereinen besser zusammenzuarbeiten und damit auch mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erreichen. Die Integration soll bei diesem Projekt eine Dimension erreichen, wo beiden Seiten - Einheimischen wie Migrantinnen und Migranten - deutlich wird, dass Integration als gemeinsam bewältigter Prozess erfahrbar wird", so Lange. 

In Backnang liegt der Schwerpunkt des Projekts auf Elternbildungsangeboten. 

Lange: „Mit der zugesagten Förderung des Projekts kann der JMD Backnang nun auf den vorhandenen Bedarf reagieren, den Backanger Schulen, Kindergärten, aber auch die Eltern selbst als dringlich ansehen. Bisher fehlten Integrationsangebote für Eltern, die in diesem Projekt nun selbst mitarbeiten können. Es werden Ehrenamtliche ausgebildet, die dann ihr Wissen und ihre Kompetenzen weitergeben können. Aus wissenschaftlichen Studien und durch Erfahrungen in der Praxis ist bekannt, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen negativen Schulkarrieren und fehlender häuslicher Unterstützung gibt. Ich freue mich sehr, dass nun durch das Projekt des JMD Backnang Abhilfe geschaffen wird. Durch die Verwirklichung des Gesamtkonzepts des Projektes IUVEL wird die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund nachhaltig verbessert werden."