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Pressemitteilung vom 15.06.2009
Reduzierung der Höchstzulassungszahlen bei der Schülerbeförderung
Der Backnanger SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange unterstützt die Forderung des Zweckverbands Bildungszentrum Weissacher Tal nach einer Reduzierung der Höchstzulassungszahlen bei der Schülerbeförderung.
Hintergrund sind die oft überfüllten Busse, in denen die Schülerinnen und Schülern nach Aussagen des Zweckverbands sich wie in einer „Sardinendose“ fühlen.
Der Zweckverband Weissacher Tal fordert die Reduzierung der Höchstzulassungszahlen bei der Schulbeförderung in der Straßenverkehrsordnung. Nach geltendem Recht dürfen Gelenkbussen maximal 150 Personen aufnehmen, wobei bereits bei rund 110 Fahrgästen der Bus sehr voll ist.
Der Backnanger SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange unterstützt die Forderung des Zweckverbands Weissacher Tal und hat sich an die Bundesminister für Justiz und Verkehr gewandt. In seinem Schreiben vom 15. Juni 2009 an die Minister heißt es unter anderem:
„…der Zweckverband Bildungszentrum Weissacher Tal aus meinem Wahlkreis hat sich an mich gewandt, um sich über die dauernde Überfüllung der Busse zu beschweren. In den vergangenen Jahren wurde ich bereits wiederholt von Eltern sowie von Schülerinnen und Schülern auf dieses Problem angesprochen.
Der Zweckverband fordert in seinem Schreiben die Reduzierung der Höchstzulassungszahlen bei der Schülerbeforderung.
Mir leuchtet diese Forderung durchaus ein, insbesondere auch aufgrund der Tatsache, dass es immer erklärte Politik von uns war, die Menschen zu überzeugen, verstärkt den ÖPNV zu benutzen. Auch ist es den Fahrtgästen nicht zumutbar, vor allem nicht im Sommer, in überfüllten Bussen zu fahren, zumal sie als zahlende Kunden auch gewisse Rechte haben sollten“.