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Pressemitteilung vom 20.02.2009

"Mögglingen zuerst!"

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und an Ministerpräsident Günther Oettinger haben sich die SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten Christian Lange und Ulla Haußmann, Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ostalb und Heubacher Bürgermeister Klaus Maier für die Ortsumfahrung Mögglingen eingesetzt.

In dem Schreiben an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee schreiben die Unterzeichner zum wiederholten Mal:

„Wir bitten Sie daher, die Ortsumfahrung B29 Mögglingen in das Maßnahmenpaket einzuplanen, damit dieses wichtige Projekt, parallel zur Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd, noch in diesem Jahr realisiert werden kann… Alle planungsrechtlichen Voraussetzungen liegen vor“.

Eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Ortsumfahrung B29 Mögglingen kommt dabei Ministerpräsident Günther Oettinger zu.
Daher schreiben die vier Unterzeichner an den Ministerpräsidenten:

„Wir, Abgeordnete des Bundes-, Land- und Kreistages, Oberbürgermeister und Bürgermeister, kämpfen nun schon seit Jahren für die Ortsumfahrung B29 Mögglingen. Wie Sie sicherlich wissen, ist der momentane Zustand der B29 in Mögglingen katastrophal und sowohl für die Bürgerinnen und Bürger von Mögglingen und der umliegenden Gemeinden, als auch für den gesamten Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg so nicht mehr hinnehmbar.

Sie haben die Bedeutung der B29 Ortsumfahrung Mögglingen daher völlig richtig eingeschätzt und das Projekt in Ihre Vorschlagliste des Landes Baden-Württemberg für zusätzliche zwischen Bund und Ländern abgestimmten Investitionen in den Jahren 2009 und 2010 zur Stabilisierung von Wirtschaft und Beschäftigung in Deutschland aufgenommen, die Ihr Staatsministerium am 2. Januar 2009 dem Bundeskanzleramt zu geschickt hat.
Dafür möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken.

Allerdings ist die B29 Ortsumfahrung  Mögglingen nur als eine von insgesamt neun Vorschlägen für Bundesstraßen in Baden-Württemberg  angegeben.

Wir bitten Sie daher, dass Sie sich, wie auch wir, persönlich in Berlin dafür einzusetzen, dass die Ortsumfahrung Mögglingen vor allen anderen acht Projekten Baden-Württembergs in Berlin angemeldet wird.
Ohne Ihre Mithilfe als Ministerpräsident werden wir dieses wichtige Projekt sonst nicht realisieren können. In Zeiten der Großen Koalition dürfte das auch kein Problem darstellen, denn es kämpfen alle, egal welcher Parteizugehörigkeit, für dieses Projekt. Dank der Großen Koalition ist es zwischen Baden-Württemberg und dem Bund auch nicht mehr zu einem  „Schwarzen Peter Spiel“ gekommen. Das muss auch im Fall Mögglingen gelten.
Über die Präzisierung Ihrer Unterstützung, Motto „Mögglingen zuerst!“, würden wir uns sehr freuen und verbleiben in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Sachen Ortsumfahrung B29 Mögglingen“.