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Pressemitteilung vom 22.08.2008
Umweltzone Schwäbisch Gmünd:
Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat sich am 28. Juli 2008 in einem Schreiben an Umweltministerin Tanja Gönner für erneute straßennahe Feinstaub-Messungen in Schwäbisch Gmünd im Zuge der B29 eingesetzt.
Landesumweltministerin Tanja Gönner antworte nun dem Gmünder SPD-Wahlkreisabgeordneten:
„Erneute Spotmessungen in Schwäbisch Gmünd sind nur sehr eingeschränkt mit früheren Messungen vergleichbar. Dies ist augenscheinlich, da die Messwerte durch die Bautätigkeit, wie auch durch die veränderten Verkehrsabläufe, im Zuge des Baus des B29-Tunnels maßgeblich beeinflusst werden.
Um für die Umweltzone Schwäbisch Gmünd aktuelle Messwerte zu haben, wird derzeit geprüft, ob nächstes Jahr an einem neuen Messort entlang der B29 mit Passivsammlern der Jahresmittelwert von Stickstoffdioxid (NO²) bestimmt werden soll. NO²-messungen sind erforderlich, da ab 2010 die NO²-Grenzwerte einzuhalten sind und ab diesem Zeitpunkt bei der Luftreinhalte- und Aktionsplanung die NO²-Messwerte neben den PM10-Messwerten vorrangige Bedeutung erlangen werden“.
Christian Lange: „Ich begrüße das Vorhaben, nächstes Jahr neue Messungen durchzuführen. Dies ist dringlich notwendig, um endlich Klarheit zu schaffen“.