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Pressemitteilung vom 30.07.2008

Lange fordert Messergebnisse für Gmünder Bürger

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführer seiner Fraktion, Christian Lange, unterstützt mit seinem Schreiben an Umweltministerin Tanja Gönner die Bemühungen der Stadt Schwäbisch Gmünd die Feinstaub-Messanlage jetzt, und nicht erst nach 2012, wieder zu installieren.

Das Umweltministerium hatte Ende vergangenen Jahres die Messstation unter dem Aspekt abbauen lassen, dass die Tunnelbaustelle die Messdaten beeinflussen würde. Lange weist in seinem Schreiben darauf hin, dass die zwischenzeitlich eingerichteten Umweltzonen in beiden Richtungen weit vor der Tunnelbaustelle beginnen. Ferner sei festzustellen, dass ortskundige Verkehrsteilnehmer sich ihre „Umleitungen“ bereits gesucht haben und die Remsstraße meiden. Bisher konnte der Baustellenbereich relativ zügig passiert werden. Dass die jetzt angekündigten, weiteren Verkehrseinschränkungen zu mehr Verkehrsdichte führen ist dem Abgeordneten klar, trotzdem vertritt er die Meinung, dass realistische Messwerte erreichbar sein müssen, die die Maßnahme der Umweltzone mit all ihren Einschränkungen und Kosten für die Bürgerinnen und Bürger im Ostalbkreis unterstreichen.

Lange weist in seinem Brief auch noch einmal auf die Notwendigkeit des Einbaus eines Feinstaubfilters im Tunnel hin, der die Wohn- und Naturschutzgebiete, die WELEDA-Heilgärten und nicht zuletzt die Stauferklinik in unmittelbarer Nähe des Abluftkamins vor erhöhten Luftverschmutzungen schützen würde. „Die bisher ablehnende Haltung der Umweltministerin ist mir unverständlich“ erklärt Lange. „Hier wird eine große Chance des Umweltschutzes nicht genutzt und mit zu hohen Kosten abgetan! Wenn die Verkehrsteilnehmer des Ostalbkreises in die Pflicht genommen werden, zur Verminderung des Feinstaubes beizutragen, dann sollte sich das Land bei der Tunnelbaumaßnahme ebenso in der Pflicht fühlen“ führt Lange weiter aus.

Über die Reaktion aus dem Umweltministerium wird Lange weiter informieren.