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Pressemitteilung vom 04.06.2008
Lange: Milch, Eier und Fleisch ohne Gentechnik – Endlich können Verbraucher wählen!
Anlässlich der Veröffentlichung des Inkrafttretens der „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnungsregelung am Freitag, den 30. Mai im Bundesgesetzblatt freut sich Lange, dass es der SPD gelungen sei, bei der Überarbeitung des Gentechnikrechts eine klare und praktikable Kennzeichnungsregelung für Produkte „Ohne Gentechnik“ durchzusetzen. „80% der Verbraucherinnen und Verbraucher lehnen sowohl gentechnisch veränderte Lebensmittel als auch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ab. Dennoch waren sie bisher beim Einkauf gezwungen, Milch oder Eier von Tieren zu kaufen, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Diese Zeiten sind nun endlich vorbei. Das ist ein wichtiger Erfolg für den Verbraucherschutz in Deutschland“.
Nach EU-Recht unterliegen tierische Erzeugnisse keiner Kennzeichnungspflicht. Außer bei Bioprodukten, die grundsätzlich gentechnikfrei erzeugt werden, hatten Verbraucherinnen und Verbraucher bisher keine Möglichkeit, den Einsatz von gentechnisch veränderten Futterpflanzen zu umgehen.
Der SPD- Bundestagsabgeordnete sieht in der neuen Kennzeichnungsregelung aber gleichzeitig auch eine „Riesenchance“ für die Anbieter: „Erzeuger, die auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen verzichten und Händler und Produzenten, die Produkte anbieten, die ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen erzeugt wurden, hatten bisher keine Möglichkeit, solche Erzeugnisse offensiv zu vermarkten und zu bewerben. Das ändert sich nun!“ Lange hofft deshalb, dass möglichst bald viele Produzenten und Händler auch hier in der Region Erzeugnisse mit der „Ohne-Gentechnik“-Kennzeichnung anbieten. „Die Nachfrage wird groß sein. Jetzt müssen schnell entsprechende Angebote her.“