... zurück zur

ÜBERSICHT

Pressemitteilung vom 06.03.2008

Lange für bessere Lohnentwicklung

Der SPD- Bundestagsabgeordnete Christian Lange stellt sich hinter die Forderungen der Gewerkschaften nach höheren Löhnen. Zudem erwartet er, dass sich die CDU an die Vereinbarungen zum Thema Mindestlohn hält.
Angesichts der Tatsache, dass 15,5 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger als 7,50 Euro in der Stunde verdienen, bekräftigt Christian Lange sein Festhalten am vereinbarten Kurs in Sachen Mindestlohn. In Großbritannien, wo ein Mindestlohn von acht Euro gilt, liege der Anteil bei nur 1,9 Prozent.  „Die Menschen müssen von ihrer Arbeit auch leben können. Deshalb brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn. Dafür werden wir bei der Bundestagswahl 2009 entschieden eintreten, denn einen allgemeinen Mindestlohn wird es erst mit einem sozialdemokratischen Bundeskanzler geben“, so Lange.

Bis dahin gelte die Vereinbarung der großen Koalition, nach der in einzelnen Branchen, in denen mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tarifgebunden sind und die sich bis Ende März um eine Aufnahme in das Entsendegesetz bewerben, Mindestlöhne eingeführt werden können. Lange erwartet, dass neben der Zeitarbeitsbranche, die sich bereits beworben hat, noch weitere Branchen um Aufnahme bitten werden.  „Wir dürfen und werden nicht hinnehmen, dass in Deutschland immer mehr Menschen in Armut leben , obwohl sie geregelter Arbeit nachgehen.  Das bedeutet ein Nein zu Lohndumping und ein klares Ja zu Mindestlöhnen“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD- Bundestagsfraktion.

Lange schließt sich darüber hinaus grundsätzlich den Forderungen der Gewerkschaft nach Lohnerhöhungen an.  „Wir haben in Deutschland in vielen Bereichen sehr niedrige Löhne. Es ist nachvollziehbar, dass nach Jahren der Lohnzurückhaltung nun Anpassungen gefordert werden. Jetzt gilt es den Spagat zwischen berechtigten Forderungen und wirtschaftlicher Vernunft zu bewältigen“.

Insgesamt gelte es deshalb eine bessere Lohnentwicklung zu gewährleisten, damit der Aufschwung bei allen ankommt, so Lange. „ Schon geringe Lohnerhöhungen können Familien helfen, die sagen, sie würden zurecht kommen, aber 50 Euro, 100 Euro mehr würden schon ganz viel helfen. Für diese Menschen treten wir ein, heute und auch bei der kommenden Bundestagswahl“.