... zurück zur

ÜBERSICHT

Pressemitteilung vom 31.01.2008

Die Lehre von Weimar: wir bleiben wachsam

Der Gmünder SPD- Bundestagsabgeordnete Christian Lange erinnert anlässlich des 75. Jahrestages der Übertragung der Regierungsgewalt auf die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933  den Opfern des Terrorregimes und mahnt, unsere Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten.

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Gestern vor 75 Jahren endete die erste, maßgeblich von der Sozialdemokratie mitbegründete und geprägte, demokratische Republik auf deutschem Boden.  Für den SPD- Abgeordneten Christian Lange ein Anlass, 75 Jahre danach an die Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu erinnern. "Wir gedenken der Millionen Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Angesichts dieser "deutschen Katastrophe" kommt auch uns Nachgeborenen eine besondere Verantwortung zu. Die Toten mahnen uns, uns ihr zu stellen."

Lange erinnert daran, dass die SPD zusammen mit den Gewerkschaften und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold vor 75 Jahren gegen die Übertragung der Macht auf die Nationalsozialisten gekämpft habe und viele Sozialdemokraten sich auch nach dem Verbot der SPD aktiv am Widerstand gegen das NS- Regime beteiligt haben. "Tausende Genossinnen und Genossen wurden wegen ihrer freiheitlichen Überzeugung verfolgt. Sie fügten sich nicht einfach in ein vermeintliches Schicksal, sie kämpften für die Freiheit und wurden  deshalb zu Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ihr Mut sollte uns allen Kraft geben, uns aktiv für unsere Demokratie einzusetzen", so Lange.

Denn eine funktionierende Demokratie sei keineswegs selbstverständlich. Sie gelte es zu verteidigen und täglich aufs Neue zu erarbeiten, so der der SPD- Bundestagsabgeordnete. "Demokratie will gelebt werden. Dieser Tag, an dem vor 75 Jahren der Weg, der zum Holocaust und zum Zweiten Weltkrieg führte, begann, mahnt uns alle, wachsam zu bleiben. Denn die Lehre von Weimar ist, gegenüber allen Feinden der Demokratie, gegenüber allen Formen von Rassismus, Menschenverachtung und Kriegstreiberei stets wachsam zu bleiben."