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PE der Woche vom 17.01.2008
Mehdorns Aussagen schaden der Deutschen Bahn AG
Der SPD- Bundestagsabgeordnete Christian Lange kritisiert die Drohung des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn aufgrund des Tarifabschlusses mit der Lokführergewerkschaft GDL Beschäftigte zu entlassen und die Fahrpreise zu erhöhen. Damit schade Mehdorn dem Ansehen der Deutschen Bahn AG nachhaltig und erschwere zukünftige Tarifverhandlungen.
"Zu einem Tarifvertrag gehören immer zwei. Herr Mehdorn wusste, worauf er sich einlässt, als er der Tarifvereinbarung mit der GDL zugestimmt hat. Man kann nicht zuerst etwas unterschreiben und dann kurz darauf diese Vereinbarung als 'dramatische Schädigung' des eigenen Unternehmens diffamieren. Das ist nicht nur stillos, es schadet der deutschen Bahn AG.", so Lange.
"Mein Eindruck ist, dass der Bahn- Chef mit den Drohungen von seiner eigenen Verantwortung für den Tarifabschluss ablenken will. Doch dieser Schuss geht nach hinten los. Am Ende steht nun ein Vertrauensverlust bei der Belegschaft und den Kunden des Unternehmens", so der SPD- Bundestagsabgeordnete.
Angesichts der bei etwa neun Milliarden Euro Gesamtpersonalkosten der Bahn AG überschaubaren Mehrbelastung durch den GDL-Abschluss von maximal 65 Millionen Euro jährlich sind für Lange ohnehin weder Stellenabbau noch Preiserhöhungen gerechtfertigt: "Nun sollen die Kunden und die Mitarbeiter die Zeche für die Verhandlungsführung des Vorstandvorsitzenden der Bahn AG zahlen. Das ist nicht nur persönlich unverständlich, es ist angesichts der Zahlen auch völlig unangemessen. Schließlich hat die Bahn 2006 einen Gewinn von über zwei Milliarden Euro erzielt und erwartet das selbe Ergebnis auch für 2007".
Mehdorn habe mit seiner Aussage nicht nur seiner persönlichen Reputation, sondern auch dem Ansehen der Bahn in der Bevölkerung Schaden zugefügt. Lange: "Nachdem die Bürger schon vom Hickhack des Tarifkonfliktes zunehmend genervt waren, hat der Bahn- Chef mit seinen Äußerungen auch diesem Abschluss einen negativen Beigeschmack mitgegeben. Das war unnötig."
"Mein Eindruck ist, dass der Bahn- Chef mit den Drohungen von seiner eigenen Verantwortung für den Tarifabschluss ablenken will. Doch dieser Schuss geht nach hinten los. Am Ende steht nun ein Vertrauensverlust bei der Belegschaft und den Kunden des Unternehmens", so der SPD- Bundestagsabgeordnete.
Angesichts der bei etwa neun Milliarden Euro Gesamtpersonalkosten der Bahn AG überschaubaren Mehrbelastung durch den GDL-Abschluss von maximal 65 Millionen Euro jährlich sind für Lange ohnehin weder Stellenabbau noch Preiserhöhungen gerechtfertigt: "Nun sollen die Kunden und die Mitarbeiter die Zeche für die Verhandlungsführung des Vorstandvorsitzenden der Bahn AG zahlen. Das ist nicht nur persönlich unverständlich, es ist angesichts der Zahlen auch völlig unangemessen. Schließlich hat die Bahn 2006 einen Gewinn von über zwei Milliarden Euro erzielt und erwartet das selbe Ergebnis auch für 2007".
Mehdorn habe mit seiner Aussage nicht nur seiner persönlichen Reputation, sondern auch dem Ansehen der Bahn in der Bevölkerung Schaden zugefügt. Lange: "Nachdem die Bürger schon vom Hickhack des Tarifkonfliktes zunehmend genervt waren, hat der Bahn- Chef mit seinen Äußerungen auch diesem Abschluss einen negativen Beigeschmack mitgegeben. Das war unnötig."