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Pressemitteilung vom 20.06.2008 

Christian lange erinnert an das Verbot der SPD am 22. Juni 1933 durch die Nationalsozialisten

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange erinnert an das Verbot der SPD am 22. Juni 1933:

„Vor 75 Jahren haben die Nationalsozialisten die SPD verboten – 70 Jahre nach ihrer Gründung. Führende Sozialdemokraten wurden verfolgt, verhaftet, inhaftiert und getötet. Die Nazis wollten die parlamentarische Demokratie vernichten, in dem sie DIE republikanische Verfassungspartei, die SPD, mit allen Mitteln bekämpfte und verbot. Die Nationalsozialisten wussten, dass die SPD als Garant für Demokratie und Rechtsstaat galt – schließlich haben nur die Sozialdemokraten gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt“.

In diesem Zusammenhang bekräftigt Christian Lange noch einmal seine Forderung, die NPD endlich zu verbieten:

„Angesichts unserer Geschichte, angesichts des Holocausts und den Millionen Toten des Zweiten Weltkriegs, finde ich es unerträglich, dass eine Partei wie die NPD immer noch nicht verboten ist. Es kann doch nicht sein, dass diese Rechtsradikalen mit Hilfe von Steuergeldern ihre Hetze betreiben dürfen – und, wie die Kommunalwahlen in Sachsen zeigen, das auch mit großem Erfolg. Daher trete ich als Sozialdemokrat auch in Zukunft für ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD ein“, so Lange.