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ÜBERSICHT

Pressemitteilung vom 23.10.2007

Christian Lange auf die Veröffentlichung des Familienatlas 2007:

"Wahlkreis hat trotz 20 Millionen Euro Zuschuss familienpolitisch noch Nachholbedarf"


 „Der am 4.Oktober veröffentlichte Bericht der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen macht eines sehr deutlich:
Im Vergleich mit den neuen Bundesländern ist es in Westdeutschland durch fehlende Kinderbetreuungsstrukturen schwer, Familie und Beruf zu vereinbaren“, so der Gmünder SPD- Bundestagsabgeordnete und neue Parlamentarische Geschäftsführer der SPD- Bundestagsfraktion Christian Lange.

Obwohl sich die Regionen innerhalb Baden-Württembergs weitgehend der Kategorie etablierte Region zuordnen lassen, welche sich durch sehr gute Rahmenbedingungen auszeichnen, verlieren diese in der Gegenüberstellung mit dem Osten, vor allem was das Engagement in familienpolitischen Handlungsfeldern anbelangt, klar.
Christian Lange: „Mit Hilfe des Ganztageschulprogramms des Bundes haben wir von Berlin aus reagiert. Das beweisen die Erfolge der jüngsten Vergangenheit. So konnte zum Beispiel in Mutlangen zum Beginn des neuen Schuljahres ein Fest der besonderen Art gefeiert werden. Besonderer Anlass war die Eröffnung der Mensa und der Räumlichkeiten der Ganztageseinrichtungen, die auf dem Areal der Realschule durch eine Fördersumme von 1.649.000 Euro entstanden sind.“

Ebenso erfreulich ist, dass der Bund im Rahmen der Förderung von Ganztagesschulen für den Bau einer Mensa an der Waldorfschule in Schwäbisch Gmünd einen Zuschuss in Höhe von 662000 Euro erhalten hat, die es möglich gemacht haben, den Plan in die Tat umzusetzen.

Die Investitionen sind Teil eines Programms „Zukunft, Bildung und Betreuung“ des Bundes, welcher bis zum Jahr 2007 insgesamt 4 Milliarden Euro für den Auf- und Ausbau von Ganztageschulen zu Verfügung gestellt hat. Es soll die Schaffung einer modernen Infrastruktur im Ganztagesschulbereich unterstützt und der Anstoß für ein bedarforientiertes Angebot in allen Regionen gegeben werden.

Von den vom Bund bereit gestellten Mitteln floss eine Summe von 528.310.372 Mio. nach Baden Württemberg; davon dienen 91% der Fördermittel zum Aufbau neuer Ganztagesschulen. 20 Mio. flossen in den Wahlkreis, um eine Vielzahl von Projekten zu verwirklichen.

„Betrachtet man die Liste der geförderten Schulen, so ist dies eine überaus erfreuliche Summe, da die meisten Mittel in Regionen rund um größere Städte wie zum Beispiel Ulm und Stuttgart geflossen sind. Wir können stolz darauf sein, was wir in jüngster Vergangenheit erreicht haben“, so Lange.

„Diese verwirklichten Projekte sind ein guter Anfang, dennoch muss das Potential der Region in Zukunft noch deutlich stärker genutzt werden, um Familien dauerhaft an die Region zu binden und um ihre gegenwärtige wirtschaftliche Stärke bewahren zu können; Investitionen in Familien sind auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine Investition in die Zukunft“.

Regionen und Städte sind nur dann zukunftsfähig, wenn sie Familien ein gutes und lebenswertes Umfeld bieten können. Familienfreundlichkeit wird zu einem immer bedeutenderen Standortfaktor, um die Region vor allem für junge Fachkräfte attraktiv zu machen.
Familienfreundliche Lebens- und Arbeitsbedingungen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass künftige arbeitsmarkt- und gesellschaftspolitische Herausforderungen gemeistert werden können. Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten eine bestmögliche Nutzung des vorhandenen Arbeitskräftepotentials.