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Pressemitteilung vom 31.08.2007

Lange veröffentlicht Beitrag im Buch von Platzeck, Steinbrück und Steinmeier:„Freiheit ermöglichen, Verantwortung einfordern - Warum Sozialdemokraten den Freiheitsbegriff nicht anderen überlassen dürfen.“

Mit Ministerpräsident Matthias Platzeck, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier haben sich drei überzeugte Vertreter sozialdemokratischer Erneuerung zusammengetan, um gemeinsam das Buch "Auf der Höhe der Zeit: Soziale Demokratie und Fortschritt im 21. Jahrhundert" herauszugeben. Die Herausgeber haben über 50 Autorinnen und Autoren aus Politik und Wissenschaft versammelt, um in der aktuellen sozialdemokratischen Programmdebatte ein deutliches Signal für Aufbruch, Reform und Vorwärtsorientierung zu setzen.

Auch der SPD- Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Backnang/Schwäbisch Gmünd, Christian Lange, ist darin mit einem Beitrag zum Thema "Freiheit ermöglichen, Verantwortung einfordern" vertreten.

Das von Matthias Platzeck, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier vorgelegte Buch ist eine wichtige Weichenstellung auf dem Weg zum neuen Grundsatzprogramm unserer Partei, dass wir Ende Oktober auf unserem Bundesparteitag vorstellen werden. Es ist zukunftsweisend, denn die Beiträge  machen die inhaltlichen Umrisse einer Sozialdemokratie deutlich, die allen Grund hat, die kommenden Aufgaben offensiv und mit großem Selbstbewusstsein anzugehen" so Lange.
In seinem Beitrag  befasst sich Lange mit dem sozialdemokratischen Freiheitsbegriff, der insbesondere durch eine unauflösliche Verknüpfung mit dem Begriff der Verantwortung von jenen Definitionen anderer politischer Richtung abgegrenzt wird. "Freiheit war, ist und bleibt das große Versprechen der sozialdemokratischen Bewegung. Ihre Bedeutung als  verpflichtenden Maßstab sozialdemokratischer  Politik müssen wir in unserem neuen Grundsatzprogramm deutlich stärker als im Berliner Programm betonen. Doch die Freiheit, von der wir Sozialdemokraten sprechen, ist nicht die Freiheit der Neoliberalen. Wir wenden uns gerade an diejenigen, die am Rande stehen und von allen anderen politischen Kräfte längst abgeschrieben wurden. Für uns ist Freiheit keine Frage des Geldbeutels",  verdeutlicht der SPD- Abgeordnete.

Er widerspricht auch jenen vehement, die den Staat immer weiter zurückdrängen wollen: "Einen grundsätzlichen Gegensatz zwischen Freiheit und Staat zu konstruieren ist ein Grundfehler neoliberaler Programmatik. Wenn der Staat immer weiter zusammenschrumpft, kann er auch immer weniger die Grundlagen für den allgemeinen Gebrauch von Freiheit gewährleisten. Der Staat hat die Rolle die  Rahmenbedingungen zur Verwirklichung dieser Grundwerte zu schaffen. Gleichzeitig setzen wir uns damit von der Linkspartei ab, die  meint, man brauche keine Freiheit, wenn es denn nur gerecht zugehe. Und für diese  freiheitsersetzende Gerechtigkeit müsse der Staat sorgen und die Menschen beglücken. Auch diese Vorstellung führt in die Sackgasse."

Das vorgelegte Buch ist für Lange ein wichtiger Schritt, um mit dem neuen Hamburger Programm auf der Höhe der Zeit zu bleiben. "2007 ist für uns ein entscheidendes Jahr. Wir haben mit dem Hamburger Programm die große Chance der sozialdemokratischen Erzählung ein neues Kapitel  hinzuzufügen. Das Buch weist eindeutig in die richtige Richtung, denn es gibt die prägende sozialdemokratische  Grundentscheidung vor: Im Zweifel für die Freiheit".

Das Buch erscheint im vorwärtsbuch-Verlag und ist für 14,80€ ab Montag, dem 03.09.2007 im Buchhandel erhältlich.