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Pressemitteilung vom 03.08.2007

Lange: Unterstützung für die Kampagne „Vielfalt als Chance“

Nachdem der Nationale Integrationsplan erfolgreich auf den Weg gebracht wurde, wird die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Prof. Dr. Maria Böhmer, ab 23 August 2007 eine bundesweite Kampagne mit dem Titel „Vielfalt als Chance“ auf den Weg bringen.  Diese findet die volle Unterstützung des SPD-  Bundestagsabgeordneten Christian Lange. „ Beim Thema Integration wurde lange Zeit geschlafen. Deshalb unterstütze ich diese Kampagne mit voller Kraft. Besonders wichtig erscheint mir, dass sie sich in erster Linie an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wendet. Denn es muss unser Ziel sein, Menschen mit Zuwanderungshintergrund in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren und das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass das Potential dieser Menschen als wichtiger Wirtschaftsfaktor erkannt wird.“

Dies soll im Rahmen der Kampagne unter anderem durch zwei bundesweite Wettbewerbe befördert werden. Im Herbst 2007 sind Unternehmen aller Größen und Branchen sowie öffentliche Verwaltungen in Bund, Ländern und Kommunen eingeladen, ihre Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der kulturellen Vielfalt im Bereich Ausbildung einzureichen.  Bewerben können sich Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Jugendliche aus Zuwandererfamilien in der Berufsausbildung unterstützen.  Dies kann in Kooperation mit Schulen wie auch durch die Einstellung oder spätere Übernahme von Auszubildenden aus Zuwandererfamilien geschehen. Der voraussichtliche Einsendeschluss ist der 19. Oktober 2007, die Preise werden dann am 5. Dezember 2007 an die Gewinner verliehen. Ein zweiter Wettbewerb soll dann 2008 mit dem Schwerpunkt Beschäftigung folgen. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.vielfalt-als-chance.de oder direkt bei der Regiestelle „Vielfalt als Chance“, Alt- Moabit 101b in 10559 Berlin, Telefon 030399273456, E- Mail info@vielfalt-als-chance.de. Hier werden auch die Bewerbungsunterlagen zeitnah zur Verfügung stehen. „Ich kann alle Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in der Region nur dazu ermutigen, sich aktiv für die Integration und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft einzusetzen und sich Wettbewerb zu beteiligen. Integration ist nicht nur eine Aufgabe der Politik, Integration geht uns alle an“, so Lange.