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Pressemitteilung vom 03.05.2007
Lange: Die Entwicklung am Arbeitsmarkt macht Mut
Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch im April fortgesetzt. Zum ersten Mal seit vier Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen im April unter die Vier-Millionen-Grenze gesunken. Für den Backnanger SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Lange ein klares Signal, dass die von der SPD eingeleitete Reformpolitik Früchte trägt. " Unsere Reformen am Arbeitsmarkt zeigen jetzt Wirkung. Es hat sich also gelohnt, dass wir trotz aller Widerstände an unserem Kurs festgehalten haben. Darauf können wir stolz sein."
Noch im Vorjahr war die Arbeitslosenzahl um diese Jahreszeit mit 5,05 Millionen um rund 1,1 Millionen höher. Dabei gab es damals 420.000 offene Stellen, heute ist die Zahl der offenen Stellen auf rund 920.000 gestiegen. Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit hat sich die Arbeitslosenzahl von 550.000 auf rund 400.000 verringert. Dass die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zu einem guten Teil auf die Arbeitsmarktreformen der früheren rot-grünen Bundesregierung zurückzuführen sind, bestätigt auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann. Er betont es gäbe erste Hinweise, dass die Hartz-Reformen tatsächlich wirken und die Beschäftigungsschwelle sinke.
So sehr Lange diese Entwicklung erfreut, so sehr warnt er davor, sich nun auf diesen Erfolgen auszuruhen. "Die Entwicklung am Arbeitsmarkt macht Mut. Es ist uns gelungen, Verkrustungen aufzubrechen und viele Menschen aus der Perspektivlosigkeit herauszuholen und sie wieder im Erwerbsleben zu integrieren. Aber es gibt keinen Grund, es sich jetzt bequem zu machen. Die Erfolge sollten uns vielmehr anspornen, die sozial gerechte Modernisierung unseres Landes weiter voranzutreiben".
Nun sei es an der Zeit, so Lange, dass Aufschwung für alle Bürger spürbar wird. "Wir müssen den Aufschwung für alle möglich machen. Das ist die die strategische Perspektive der sozialdemokratischen Reformpolitik. Denn aus dem Wirtschaftswachstum darf kein gespaltener Aufschwung werden, der eine sozial fragmentierte Gesellschaft zurücklässt. Das bedeutet auch, dass die Erwerbstätigen angemessen am Erfolg zu beteiligen sind. Bei steigenden Gewinnen und steigender Produktivität muss es auch entsprechende Lohnerhöhungen geben. Und wir brauchen gesetzliche Mindestlöhne, damit Menschen, die hart in Vollzeit arbeiten auch von ihrem Gehalt auch leben können.", so der SPD-Wahlkreisabgeordnete.