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Pressemitteilung vom 13.03.2007

Besuch bei der Arbeitsagentur Backnang

Lange: Erfreuliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Altkreis Backnang

- Fachkräftemangel befürchtet! -

Hocherfreut über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Altkreis Backnang zeigte sich der Backnanger Bundestagsabgeordnete nach einem Besuch der Arbeitsagentur Backnang. "Wir können ganz eindeutig erkennen, dass es voran geht. Die tief greifenden Reformen der letzten Jahre zeigen auch hier vor Ort Wirkung und der wirtschaftliche Aufschwung unterfüttert den Aufwärtstrend. Darauf können wir stolz sein", so Lange.

Gemeinsam mit Martin Scheel, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit im Rems- Murr- Kreis, dem  Vorsitzenden der Geschäftsführung der ARGE im Rems- Murr Kreis Baumgart, dem Leiter der ARGE in Backnang  Ziegler sowie dem Chef der BA in Backnang Steeg, besprach Christian Lange wie sich die positive Entwicklung im Einzelnen darstellt.

"Die Zahlen sprechen für sich.  Nachdem wir im Altkreis Backnang im Januar 2006 eine Arbeitslosenquote von 7, 6 % verzeichnen mussten, ist diese bis zum Januar diesen Jahres auf 5, 9 % gefallen. Dazu stimmt der Boom in der  Metallbranche  auch für die Zukunft optimistisch. Auch die Entwicklung bei der Zeitarbeit ist mehr als erfreulich, denn wir haben einen 'Klebeeffekt' von 30- 40%. Das heißt, dass es immer besser gelingt, Menschen aus der Zeitarbeit in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Für 2007 und 2008 steht eher zu befürchten, dass wir angesichts des Fachkräftemangels Schwierigkeiten haben werden, den Bedarf im Rems- Murr- Kreis zu decken."B

Besondere Bedeutung schrieben Lange sowie die Vertreter der BA und der ARGE dem Thema Jugendarbeitslosigkeit bei. Auch hier sei eine positive Entwicklung zu verzeichnen, wie dem Backnanger Bundestagsabgeordneten dargelegt wurde. Großen Anteil daran habe die angebotene Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ), bei der ebenfalls ein großer 'Klebeeffekt' zu verzeichnen sei. So seien am 31. 12.2006 lediglich 31 Jugendliche im Rems- Murr- Kreis ohne Ausbildungsplatz oder eine berufliche Bildungsmaßnahme gewesen und auch bei diesen  wird noch intensiv nach Lösungen gesucht.

Sorgen mache hingegen der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Deren Anteil sei von rund 30 auf  knapp 40% unter den Arbeitslosen gestiegen.

Sowohl Agentur als auch ARGE sehen sich bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit besonders in der Pflicht. Nach Einschätzung der Arbeitsmarktexperten stehen für 2007 ausreichend Geldmittel zur Verfügung, um den Betroffenen individuelle Angebote zu unterbreiten und Hilfestellung zu geben.“ Die ARGE Rems-Murr-Kreis hat mit Unterstützung lokaler Arbeitsmarktpartner und den Kommunen gute Netzwerkarbeit geleistet“, so Martin Scheel, der Chef der Bundesagentur im Landkreis,“ so dass sich die Chancen vieler Langzeitarbeitsloser, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen, aktuell deutlich verbessert haben. Voraussetzung sei jedoch, dass die Betroffenen von den Möglichkeiten auch Gebrauch machen.“