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Pressemitteilung vom 05.02.2007
Ausbildung beim Bundestagsabgeordneten Christian Lange
Seit zwei Jahren lernt Jörg Wojtkowiak den Beruf des Kaufmanns für Büro-Kommunikation im Berliner Büro des SPD-Abgeordneten Christian Lange.
Ein Beschluss des Ältestenrates im Mai 2004 machte es möglich, dass Mitglieder des Deutschen Bundestages in ihren Büros zu kaufmännischen Berufen ausbilden dürfen. Für Christian Lange bestand kein Zweifel: „Auch ich wollte mit gutem Beispiel vorangehen und diese Möglichkeit nutzen.“
Die Ausbildung findet in Kooperation mit XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V. statt. Hier lernt Herr Wojtkowiak jene Fertigkeiten, die im Abgeordnetenbüro naturgemäß nicht vermittelt werden können, wie z. B. Personal-Verwaltung, Buchhaltung oder Kostenrechnung. Lange: „ Ich lege wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung, deswegen habe ich mir einen Ausbildungspartner gesucht, der alle Fertigkeiten professionell vermitteln kann, die in meinem Büro nicht regelmäßig anfallen.“
XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V. organisiert die Betreuung und Fürsorge politisch Verfolgter Flüchtlinge in Berlin, insbesondere durch die Verbesserung, der psychosozialen Versorgung, der gesundheitlichen Versorgung, sowie durch tätige Hilfe und Unterstützung der politisch verfolgten Flüchtlingen. So ergänzen sich die politisch-organisatorischen Aufgaben im Abgeordnetenbüro und die kaufmännischen Tätigkeiten in dem sozial agierenden Verein gut. „Die Kombination aus kaufmännisch-professioneller Organisationsführung und gesellschaftlich-sozialem Engagement gefällt mir besonders gut.“, so Lange.
Zufrieden zeigte sich Lange sowohl mit der Leistung seines Lehrlings, als auch mit der Ausbildungsbereitschaft der baden-württembergischen SPD-Abgeordneten. Von 23 SPD-Bundestags-mitgliedern werden insgesamt 6 Azubis ausgebildet. Lange: “Das entspricht einer Ausbildungsquote von rund 26 %!“

Das Foto zeigt Jörg Wojtkowiak am Computer zusammen mit Christian Lange.