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Pressemitteilung vom 08.12.2006
Lange: Bildung ist zentraler Pfeiler des Vorsorgenden Sozialstaates
Anlässlich des fünften Jahrestages der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie. in dieser Woche fordert der SPD- Bundestagsabgeordnete Christian Lange mehr Chancengleichheit im Bildungssystem. " Um dies zu erreichen, muss Bildung deutlich früher ansetzen. Denn Bildung ist heute nach wie vor viel zu sehr mit der sozialen und ethischen Herkunft verknüpft. Wer einer so genannten bildungsfernen Schicht entstammt, hat auch heute noch ein deutlich höheres Risiko von Bildungschancen und damit im späteren Leben vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen zu werden. Hier müssen wir noch mehr tun.", so Lange.
Der Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiografie werde dabei in den ersten Lebensjahren gelegt, betont Christian Lange. Herkunftsbedingte Benachteiligungen könnten hier frühzeitig ausgeglichen werden, deshalb sei die frühkindliche Bildung besonders im Problembereich Sprache von besonderer Bedeutung. "Wer mehr Chancengerechtigkeit im System erreichen möchte, muss bereits bei der Weiterentwicklung der Kindertagesstätten und der Grundschulen ansetzen. So müssen bereits die Jahre vor der Einschulung für eine deutlich intensivere Sprachförderung genutzt werden. Möglichst früh vor der Einschulung ist der Sprachstand zu überprüfen. Entsprechende Förderangebote müssen flächendeckend und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Daran kommen wir nicht vorbei", so der SPD- Abgeordnete.
Zudem fordert Lange noch stärker als bisher Konsequenzen aus der Tatsache zu ziehen, dass Internationale Vergleichsstudien offen gelegt haben, dass in Deutschland ein direkter Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Eltern und den Bildungsmöglichkeiten der Kinder besteht. "Nach dem so genannten PISA- Schock vor fünf Jahren haben wir Sozialdemokraten die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen vorangetrieben. Diesen Weg gilt es konsequent weiterzugehen. Denn Ganztagsschulen bieten einen besseren organisatorischen und zeitlichen Rahmen für die individuelle Förderung aller Begabungen. Weiterhin gilt es die Phasen gemeinsamen Lernens auszubauen, die zu frühe Verteilung der Kinder auf die verschiedenen Schularten verstärkt nur die Probleme des Zusammenhangs zwischen Herkunft und Bildungschancen."
Die Bedeutung des Themas Bildung dürfe keinesfalls unterschätzt werden. Sie sei ein zentraler gesamtgesellschaftlicher Bereich, so Lange. "Beim Thema Bildung entscheidet sich unsere Zukunft. Das gilt für die Wirtschaft und die Frage , ob wir wettbewerbsfähig bleiben, ebenso wie sozial und die Frage, treibt unsere Gesellschaft auseinander, bekommen wir eines Tages französische oder gar amerikanische Verhältnisse .Um dem vorzubeugen, müssen wir hier deutlich mehr tun. Denn Bildung ist der zentrale Pfeiler unseres Konzepts des vorsorgenden Sozialstaates."
Der Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiografie werde dabei in den ersten Lebensjahren gelegt, betont Christian Lange. Herkunftsbedingte Benachteiligungen könnten hier frühzeitig ausgeglichen werden, deshalb sei die frühkindliche Bildung besonders im Problembereich Sprache von besonderer Bedeutung. "Wer mehr Chancengerechtigkeit im System erreichen möchte, muss bereits bei der Weiterentwicklung der Kindertagesstätten und der Grundschulen ansetzen. So müssen bereits die Jahre vor der Einschulung für eine deutlich intensivere Sprachförderung genutzt werden. Möglichst früh vor der Einschulung ist der Sprachstand zu überprüfen. Entsprechende Förderangebote müssen flächendeckend und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Daran kommen wir nicht vorbei", so der SPD- Abgeordnete.
Zudem fordert Lange noch stärker als bisher Konsequenzen aus der Tatsache zu ziehen, dass Internationale Vergleichsstudien offen gelegt haben, dass in Deutschland ein direkter Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft der Eltern und den Bildungsmöglichkeiten der Kinder besteht. "Nach dem so genannten PISA- Schock vor fünf Jahren haben wir Sozialdemokraten die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen vorangetrieben. Diesen Weg gilt es konsequent weiterzugehen. Denn Ganztagsschulen bieten einen besseren organisatorischen und zeitlichen Rahmen für die individuelle Förderung aller Begabungen. Weiterhin gilt es die Phasen gemeinsamen Lernens auszubauen, die zu frühe Verteilung der Kinder auf die verschiedenen Schularten verstärkt nur die Probleme des Zusammenhangs zwischen Herkunft und Bildungschancen."
Die Bedeutung des Themas Bildung dürfe keinesfalls unterschätzt werden. Sie sei ein zentraler gesamtgesellschaftlicher Bereich, so Lange. "Beim Thema Bildung entscheidet sich unsere Zukunft. Das gilt für die Wirtschaft und die Frage , ob wir wettbewerbsfähig bleiben, ebenso wie sozial und die Frage, treibt unsere Gesellschaft auseinander, bekommen wir eines Tages französische oder gar amerikanische Verhältnisse .Um dem vorzubeugen, müssen wir hier deutlich mehr tun. Denn Bildung ist der zentrale Pfeiler unseres Konzepts des vorsorgenden Sozialstaates."