... zurück zur
Pressemitteilung vom 12.07.2006
Lange: Integration ohne Angst und Träumereien
Einstimmig hat das SPD-Präsidium am Montag „Leitlinien zur Integrationspolitik“ beschlossen.
Damit hat die SPD für den Backnanger SPD- Bundestagsabgeordneten Christian Lange vor dem Integrationsgipfel der Bundesregierung, der am kommenden Freitag stattfindet, bereits klar Position bezogen für eine aktive Integrationspolitik, durch die die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte korrigiert werden sollen. Lange: "Jahrzehntelang wurde von Konservativen die Realität schlichtweg geleugnet. Deutschland sei kein Einwanderungsland, Zugereiste nur Gastarbeiter, der Zuzug sei nicht dauerhaft. Auf dieser Grundlage unterblieben Integrationsbemühungen weitgehend. Ganz klar: Wer ein Auseinanderfallen der Gesellschaft verhindern will, muss sich der Wirklichkeit stellen."
Konkret heiße das, "wechselseitig Rechte und Pflichten festzulegen, faire Chancen zu eröffnen und klare Regeln zu formulieren". Sozialdemokratische Überzeugung sei es dabei, dass Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sich noch deutlicher und aktiv zu den Grundwerten der Verfassung bekennen sollten. Lange: "Um ein realistisches Bild zu bekommen, muss man beide Seiten sehen: Die gelungene Integration von Einwanderinnen und Einwanderern ist millionenfach gelebte Realität und die wirklichen Erfolge eines guten Zusammenlebens finden zumeist außerhalb der Schlagzeilen statt. Deshalb gilt es auch einmal daran zu erinnern .Gleichzeitig darf man jedoch auch vor den vorhandenen Problemen und Konflikten, etwa Verständigungsproblemen in Schulen oder Bürgerämtern, Pöbeleien in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gewalt und Einschüchterung an Schulen mit einem hohen Ausländeranteil wie auch religiösem Fanatismus extremistischer Organisationen, die Augen nicht verschließen. Damit tut man niemandem einen Gefallen."
Um für mehr Chancengerechtigkeit bei der Integration zu sorgen setzen die vorgelegten Leitlinien vor allem auf bessere Bildung. Für den Vorsitzenden der SPD- Landesgruppe Baden- Württemberg der richtige Weg. Lange: "Fehlende Chancen sind eines der zentralen Hindernisse bei der Integration. Wir müssen den Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, die eine höhere Schule besuchen- erhöhen., Deshalb ist es vor allem wichtig, bei der Sprachförderung möglichst frühzeitig anzusetzen, um die frühe Aufteilung auf die verschiedenen Schulformen zu verhindern."
Mit den vorgestellten Leitlinien stehe die SPD für eine Integrationspolitik, die sich den Problemen stelle, ohne sich einerseits Illusionen zu machen oder andererseits Mauern in den Köpfen zu verstärken. Lange: "Wir grenzen uns damit ganz klar von den multikulturellen Träumereien etwa der Grünen genau so ab, wie von rechtspopulitischen Abwehrhaltungen auf der anderen Seite. Denn unser Ziel ist es, ein Klima zu schaffen, das Vorurteile und Stigmata zu überwinden hilft, das Ängste und Berührungsängste abbaut, Sozial- und Alltagskontakte ermöglicht. Dafür brauchen wir den Einsatz aller gesellschaftlichen Akteure, ohne Angst und ohne Träumereien."
Konkret heiße das, "wechselseitig Rechte und Pflichten festzulegen, faire Chancen zu eröffnen und klare Regeln zu formulieren". Sozialdemokratische Überzeugung sei es dabei, dass Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sich noch deutlicher und aktiv zu den Grundwerten der Verfassung bekennen sollten. Lange: "Um ein realistisches Bild zu bekommen, muss man beide Seiten sehen: Die gelungene Integration von Einwanderinnen und Einwanderern ist millionenfach gelebte Realität und die wirklichen Erfolge eines guten Zusammenlebens finden zumeist außerhalb der Schlagzeilen statt. Deshalb gilt es auch einmal daran zu erinnern .Gleichzeitig darf man jedoch auch vor den vorhandenen Problemen und Konflikten, etwa Verständigungsproblemen in Schulen oder Bürgerämtern, Pöbeleien in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gewalt und Einschüchterung an Schulen mit einem hohen Ausländeranteil wie auch religiösem Fanatismus extremistischer Organisationen, die Augen nicht verschließen. Damit tut man niemandem einen Gefallen."
Um für mehr Chancengerechtigkeit bei der Integration zu sorgen setzen die vorgelegten Leitlinien vor allem auf bessere Bildung. Für den Vorsitzenden der SPD- Landesgruppe Baden- Württemberg der richtige Weg. Lange: "Fehlende Chancen sind eines der zentralen Hindernisse bei der Integration. Wir müssen den Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, die eine höhere Schule besuchen- erhöhen., Deshalb ist es vor allem wichtig, bei der Sprachförderung möglichst frühzeitig anzusetzen, um die frühe Aufteilung auf die verschiedenen Schulformen zu verhindern."
Mit den vorgestellten Leitlinien stehe die SPD für eine Integrationspolitik, die sich den Problemen stelle, ohne sich einerseits Illusionen zu machen oder andererseits Mauern in den Köpfen zu verstärken. Lange: "Wir grenzen uns damit ganz klar von den multikulturellen Träumereien etwa der Grünen genau so ab, wie von rechtspopulitischen Abwehrhaltungen auf der anderen Seite. Denn unser Ziel ist es, ein Klima zu schaffen, das Vorurteile und Stigmata zu überwinden hilft, das Ängste und Berührungsängste abbaut, Sozial- und Alltagskontakte ermöglicht. Dafür brauchen wir den Einsatz aller gesellschaftlichen Akteure, ohne Angst und ohne Träumereien."