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 Pressemitteilung vom 02.03.2006

SPD sichert Deutschlands Zukunft - für eine kinderfreundliche und gerechte Gesellschaft

Nicht erst mit dem Mainzer Beschluss des SPD- Parteivorstands vom 16. Januar ist die Kinder- und Familienpolitik ins Zentrum sozialdemokratischer Politik gerückt. Für den Backnanger Bundestagsabgeordneten Christian Lange steht deshalb auch unverrückbar fest, dass in der Förderung kinder- und familienfreundlicher Rahmenbedingungen einer der Schlüssel für die soziale und ökonomische Entwicklung liegt. Lange: „Eines steht fest: Nur eine kinderfreundliche Gesellschaft ist zukunftsfähig. Wir wollen, dass in unserem Land wieder mehr Kinder geboren werden. Doch das passiert nicht von allein. Die Politik muss die Grundlagen schaffen, damit sich junge Menschen ihren Kinderwunsch erfüllen können. Hier sind wir auf dem richtigen Weg.“

Entscheidend sei in dieser Frage insbesondere die konsequente Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Lange: „Familie und Beruf müssen vereinbar sein. Wenn sich junge Menschen vor die Wahl gestellt sehen, Familie oder Beruf, haben wir als Gesellschaft versagt. Auch beim Thema Gleichberechtigung wird sich bei diesem Thema zeigen, wie ernst die Forderung nach der Gleichstellung von Mann und Frau gemeint ist. Denn eine höhere Frauenerwerbsquote in Deutschland und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nur zu erreichen, wenn wir hier entscheidende  Fortschritte erzielen“.
Auch ökonomisch hänge viel von der Entwicklung der Geburtenrate ab, so der SPD-Wahlkreisabgeordnete: „Eine schrumpfende Gesellschaft bedeutet weniger Wohlstand für alle. Eine kinderreiche Gesellschaft ist nicht nur menschlich reicher, sondern auch ökonomisch stärker. Deshalb ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, jungen Frauen und Männern die Entscheidung für Kinder leichter zu machen.“
Daneben sieht Lange bislang häufig übersehene Beschäftigungspotentiale, die sich durch eine nachhaltige Politik erschließen ließen. Lange: „Soziale Dienstleistungen sind ein Wachstumsmarkt. In dieser Zukunftsbranche mit erheblichen Beschäftigungspotenzialen wird die Nachfrage nach Bildungs- und Betreuungsangeboten in den kommenden Jahren massiv steigen. Der Staat muss sich auch in Zeiten knapper Kassen in diesem Bereich engagieren, da dieser gewaltige Anstieg nicht allein über den privaten Markt gestillt werden kann.“
Nicht zuletzt sieht der SPD- Abgeordnete in der frühen Förderung von Kindern eine handfeste Frage der sozialen Gerechtigkeit: „Hier müssen wir möglichst früh ansetzen. Denn die Benachteiligung und Ausgrenzung von Kindern ist die soziale Frage unserer Zeit. Wenn wir hier wegsehen, nehmen wir Kindern, die nicht mit dem silbernen Löffel im Mund geboren wurden, die Chance auf ein besseres Leben.  Wir wissen längst, dass soziale Chancen schon im frühen Kindesalter vergeben werden. Was in den ersten sechs Lebensjahren eines Menschen versäumt wird, ist in der Schulzeit nur mit großer Anstrengung nachzuholen.“