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Pressemitteilung vom 15.02.2006
Lange: Wer Integration will, darf kein Öl ins Feuer gießen
Angesichts des Streits um veröffentlichte Karikaturen des Propheten Mohammed einen Kampf der Kulturen herauf zu beschwören, verschärft aus der Sicht des Backnanger SPD- Bundestagsabgeordneten Christian Lange die vorhandenen Probleme anstatt sie zu lösen. Lange: „Die religiösen Gefühle von Gläubigen verdienen selbstverständlich Respekt. Dennoch sind die gewaltsamen Übergriffe auf Botschaften und westliche Staatsangehörige durch nichts zu entschuldigen. Diesen Aufruf zur Gewalt können wir nicht hinnehmen. Wer hier ängstlich zurückweicht und die Extremisten durch die Aufgabe der Pressefreiheit zu besänftigen sucht, ist auf dem Holzweg.“
Gerade deshalb sei es schädlich, die Millionen friedlich in Deutschland lebenden Muslime unter einen Generalverdacht zu stellen. Lange: „Extremisten lassen sich nicht bekehren. Wenn wir aber die überwältigende Mehrheit der integrationswilligen Muslime in Deutschland an den Rand drängen und ihnen das Gefühl vermitteln, nicht erwünscht zu sein, spielen wir den Hasspredigern in die Hände. Deshalb ist der von Baden- Württemberg im Alleingang eingeführte Gesinnungstest mehr als kontraproduktiv. Er baut Mauern auf, anstatt sie einzureißen, er spaltet, statt zu versöhnen.“
Der Backnanger SPD-Wahlkreisabgeordnete stimmt in diesem Punkt der Bundesverfassungsrichterin Christine Hohmann- Dennhardt zu, die sich vergangenen Samstag auf einem Symposium der Friedrich Ebert Stiftung in der Frankfurter Universität für eine strenge Beachtung der Trennung von Staat und Religion und gegen eine christliche Leitkultur gewandt hat. Lange: „Der Staat muss die Autorität seiner demokratisch verfassten Gesetze gegenüber allen Glaubensgemeinschaften gleichermaßen vertreten. Hier darf keinesfalls der Eindruck entstehen, es werde mit zweierlei Maß gemessen. Dabei bedeutet die Neutralität des Staates eben nicht Wertneutralität. Das Maß aller Dinge ist und bleibt die Würde des Menschen.“
Wenn die CDU- Regierung in Baden- Württemberg auf dem Rücken von Moslems um Wählerstimmen kämpft, bestätigt das für Lange nur, dass unser Land tatsächlich eine bessere Regierung verdient hat: „Der Gesinnungstest ist Populismus pur und durch keine sachlichen Argumente zu rechtfertigen. Wer Menschen achtet, diskriminiert sie nicht, wer sie integrieren will, gießt kein Öl ins Feuer.“
Gerade deshalb sei es schädlich, die Millionen friedlich in Deutschland lebenden Muslime unter einen Generalverdacht zu stellen. Lange: „Extremisten lassen sich nicht bekehren. Wenn wir aber die überwältigende Mehrheit der integrationswilligen Muslime in Deutschland an den Rand drängen und ihnen das Gefühl vermitteln, nicht erwünscht zu sein, spielen wir den Hasspredigern in die Hände. Deshalb ist der von Baden- Württemberg im Alleingang eingeführte Gesinnungstest mehr als kontraproduktiv. Er baut Mauern auf, anstatt sie einzureißen, er spaltet, statt zu versöhnen.“
Der Backnanger SPD-Wahlkreisabgeordnete stimmt in diesem Punkt der Bundesverfassungsrichterin Christine Hohmann- Dennhardt zu, die sich vergangenen Samstag auf einem Symposium der Friedrich Ebert Stiftung in der Frankfurter Universität für eine strenge Beachtung der Trennung von Staat und Religion und gegen eine christliche Leitkultur gewandt hat. Lange: „Der Staat muss die Autorität seiner demokratisch verfassten Gesetze gegenüber allen Glaubensgemeinschaften gleichermaßen vertreten. Hier darf keinesfalls der Eindruck entstehen, es werde mit zweierlei Maß gemessen. Dabei bedeutet die Neutralität des Staates eben nicht Wertneutralität. Das Maß aller Dinge ist und bleibt die Würde des Menschen.“
Wenn die CDU- Regierung in Baden- Württemberg auf dem Rücken von Moslems um Wählerstimmen kämpft, bestätigt das für Lange nur, dass unser Land tatsächlich eine bessere Regierung verdient hat: „Der Gesinnungstest ist Populismus pur und durch keine sachlichen Argumente zu rechtfertigen. Wer Menschen achtet, diskriminiert sie nicht, wer sie integrieren will, gießt kein Öl ins Feuer.“