... zurück zur

ÜBERSICHT

Pressemitteilung vom 13.02.2006

Fortbestand der Arbeitsagentur Aalen weiter ungewiss- trotz Antwortschreibens

In einem offen Brief des SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Lange sowie seinen Kollegen im Landtag Ulla Haussmann, Wolfgang Staiger und Mario Capezzuto an Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, erhielt der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange vergangene Woche eine Antwort. In dem Schreiben heisst es u.a.:
„Die Bundesagentur für Arbeit (BA) entwickelt in der Tat erste Gedanken zu einer Anpassung ihrer Führungsorganisationen. […]
Letztlich sind im Rahmen der Reform wegen der Einführung der Arbeitsgemeinschaften in 2005 viele notwendige Standortentscheidungen zur Optimierung der inneren Verwaltung (Personalservice, infrastrukturelle Betreuung, Statistik, Controlling,…) aufgeschoben worden, die nun im Gesamtkontext gelöst werden müssen. […]
Bei den notwendigen Umbaumaßnahmen wurden im Übrigen Arbeitstättenrichtlinien beachtet. Außerdem werden die erforderlichen Umbaumaßnahmen unter strikter Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie der vergaberechtlichen Bestimmungen durchgeführt.
Jede Agentur verfügt über Diskretionszimmer, entsprechende Hinweisschilder werden für den Kunden sichtbar aufgestellt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass nur ein verhältnismäßig geringer Anteil an Kunden den Bedarf nach einem Diskretionszimmer hat. Die Dimensionierung der Diskretionszimmer ist nach den hier vorliegenden Erkenntnissen bisher ausreichend. Ihr Schreiben nehme ich zum Anlass, die Frage einer ausreichenden Bereitstellung von Diskretionszimmer in der Arbeitsagentur Aalen nochmals zu erheben.
Sehr geehrter Herr Lange, für den Hinweis auf die aus Ihrer Sicht mit einer Neuorganisation verbundenen Probleme (angemessene Berücksichtigung der Interessen der Beschäftigten der Bundesagentur, effiziente Koordinierung der landesbezogenen Arbeitsmarktpolitik) danke ich Ihnen. Wir werden diese Aspekte selbstverständlich in unsere Überlegungen einbeziehen. […]“

„Damit ist die Gefahr keinesfalls vorüber“, erklärt der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange. „Wir werden die Umgestaltung der örtlichen Arbeitsagenturen weiter mit wachsamem Auge verfolgen. Es ist gut, dass auch die Kollegen der CDU, sowie der Landrat und der Oberbürgermeister der Stadt Aalen sich unserer Initiative angeschlossen haben. Dies beweist, dass die ganze Region zusammen steht und das wir uns weiterhin für den Fortbestand der Arbeitsagentur einsetzen werden“, so Lange.