... zurück zur
Pressemitteilung vom 09.02.2006
Lange: „Die Erinnerung an Johannes Rau und seine Verdienste wird fortleben“
Mit einem Staatsakt nahmen Verwandte und Weggefährten am Dienstag im Berliner Dom Abschied vom gestorbenen Altbundespräsidenten Johannes Rau. Für den SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Lange, der ebenfalls am Trauergottesdienst und Staatsakt im Berliner Dom teilnahm, verliert damit nicht nur die deutsche Sozialdemokratie eine herausragende Persönlichkeit. Ganz Deutschland werde die ausgleichende Natur des ehemaligen Bundespräsidenten vermissen.
Lange: „Die dankbare Erinnerung an einen der herausragendsten, anerkanntesten und beliebsteten Politiker unseres Landes wird fortleben. Raus in der Nachkriegsgeschichte unvergleichliches Lebenswerk war geprägt von seiner großen Mitmenschlichkeit, seinem von Versöhnungswillen getragenen Geist und seinem außerordentlichen politischen Gestaltungswillen.“
Raus Bemühungen seien stets vom inneren Antrieb geleitet worden, die Welt zu einem besseren und gerechteren Ort für alle Menschen zu machen. Lange: „In all seinen Ämtern hat er gegen Ungerechtigkeit gekämpft und sich für mehr Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit eingesetzt. Wenn es einen Menschen gegeben hat, der die Grundwerte der Sozialdemokratie personifiziert hat, dann Johannes Rau.“
Als langjähriger Ministerpräsident von Nordrhein- Westfalen habe Rau dieses Bundesland wie kein zweiter geprägt. Lange: "Sein politisches Wirken in Nordrhein-Westfalen war für die Menschen dort Identität stiftend. Die Menschen verehrten und schätzten ihn als Landesvater und vertrauten ihm. Sein Politikstil, Gemeinsamkeiten zu betonen statt Gegensätze hervorzuheben, hat nicht nur sein Bundesland nachhaltig geprägt.“
Als Bundespräsident hat Rau für den Backnanger SPD-Wahlkreisabgeordneten in schweren Zeiten einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft geleistet: „Seine besonderen Gaben, zu denen auch sein unverkennbarer Humor gehörte, prädestinierten Johannes Rau in einem ungewöhnlichen Maß für das höchste Amt in unserem Staat. Auch als Bundespräsident ist Johannes Rau sich auf beeindruckende Weise treu geblieben. Obwohl seine Amtszeit von 1999 bis 2004 von tief greifenden Veränderungen im Land und erschütternden Ereignissen weltweit geprägt war, ist es ihm auch in diesem Amt allein durch die Kraft seines Worte gelungen, den Menschen Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln.“
In seinem langen politischen Leben sei Rau nicht nur mit vollem persönlichen Einsatz für die Deutsche Einheit eingetreten, auch seine Engagement für die Aussöhnung mit Israel bleibe unvergessen. Lange: „Sein lebenslanger Einsatz galt in einzigartiger Weise vor allem der Aussöhnung mit Israel. Als erster deutscher Präsident hat er in einer historischen Rede vor der Knesset um Vergebung gebeten für das unermessliche Verbrechen des Holocausts. Das Wiedererblühen jüdischen Lebens in Deutschland hat er gefördert, da es für ihn ein unverzichtbarer Teil unserer Kultur war. Auch hier wird Johannes Rau Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.“
Lange: „Die dankbare Erinnerung an einen der herausragendsten, anerkanntesten und beliebsteten Politiker unseres Landes wird fortleben. Raus in der Nachkriegsgeschichte unvergleichliches Lebenswerk war geprägt von seiner großen Mitmenschlichkeit, seinem von Versöhnungswillen getragenen Geist und seinem außerordentlichen politischen Gestaltungswillen.“
Raus Bemühungen seien stets vom inneren Antrieb geleitet worden, die Welt zu einem besseren und gerechteren Ort für alle Menschen zu machen. Lange: „In all seinen Ämtern hat er gegen Ungerechtigkeit gekämpft und sich für mehr Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit eingesetzt. Wenn es einen Menschen gegeben hat, der die Grundwerte der Sozialdemokratie personifiziert hat, dann Johannes Rau.“
Als langjähriger Ministerpräsident von Nordrhein- Westfalen habe Rau dieses Bundesland wie kein zweiter geprägt. Lange: "Sein politisches Wirken in Nordrhein-Westfalen war für die Menschen dort Identität stiftend. Die Menschen verehrten und schätzten ihn als Landesvater und vertrauten ihm. Sein Politikstil, Gemeinsamkeiten zu betonen statt Gegensätze hervorzuheben, hat nicht nur sein Bundesland nachhaltig geprägt.“
Als Bundespräsident hat Rau für den Backnanger SPD-Wahlkreisabgeordneten in schweren Zeiten einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft geleistet: „Seine besonderen Gaben, zu denen auch sein unverkennbarer Humor gehörte, prädestinierten Johannes Rau in einem ungewöhnlichen Maß für das höchste Amt in unserem Staat. Auch als Bundespräsident ist Johannes Rau sich auf beeindruckende Weise treu geblieben. Obwohl seine Amtszeit von 1999 bis 2004 von tief greifenden Veränderungen im Land und erschütternden Ereignissen weltweit geprägt war, ist es ihm auch in diesem Amt allein durch die Kraft seines Worte gelungen, den Menschen Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln.“
In seinem langen politischen Leben sei Rau nicht nur mit vollem persönlichen Einsatz für die Deutsche Einheit eingetreten, auch seine Engagement für die Aussöhnung mit Israel bleibe unvergessen. Lange: „Sein lebenslanger Einsatz galt in einzigartiger Weise vor allem der Aussöhnung mit Israel. Als erster deutscher Präsident hat er in einer historischen Rede vor der Knesset um Vergebung gebeten für das unermessliche Verbrechen des Holocausts. Das Wiedererblühen jüdischen Lebens in Deutschland hat er gefördert, da es für ihn ein unverzichtbarer Teil unserer Kultur war. Auch hier wird Johannes Rau Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.“