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Pressemitteilung vom 03.06.2005 

Meisterstück: Finanzieller Kniff macht es möglich 

Christian Lange schreibt an die SPD-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat und im Kreisrat wegen Tunnel in Gmünd und Ortsumfahrung Lorch


Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat am Freitag die Fraktionsvorsitzenden der SPD im Gmünder Gemeinderat, Max Fuchs und im Kreistag Ostalb, Bürgermeister Klaus Meier, angeschrieben und sich für ihre Glückwünsche für sein „Meisterstück“ bedankt. Hintergrund war die Nachricht von Donnerstag, dass die Gelder für den Tunnel in Schwäbisch Gmünd und die Ortsumfahrung Lorch genehmigt worden sind. Die Kosten für die Ortsumfahrung B297 belaufen sich auf 6 Mio. Euro und werden komplett aus dem Sonderprogramm finanziert. Die Kosten für die Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd, einschließlich des 2230 Meter langen Tunnels, belaufen sich auf 121,8 Mio. Euro (34,7 Mio. Euro erster Bauabschnitt/ 87,2 Mio. Euro zweiter Bauabschnitt). Die Finanzierung erfolgt zu 45 Mio. Euro aus dem Sonderprogramm und der Rest aus dem Normalprogramm des Bundes.
In seinem Schreiben erklärte Lange: „Das „nur“ 45 Mio. Euro für den Tunnel aus dem Sonderprogramm stammen, kommt Baden-Württemberg zu Gute. Es ist ein finanzieller Kniff, da dadurch auch andere Projekte in unserem Land die notwendigen Finanzierungen bekommen, so zum Beispiel die Ortsumfahrung Lonsee-Luizhausen (Alb-Donau-Kreis).  Dies war die Voraussetzung, um den Tunnel in Schwäbisch Gmünd politisch durchzusetzen, dessen Gesamtkosten mit 121 Mio. so hoch sind, dass sonst fast nichts im Ländle gelaufen wäre“. Lange weiter: „sonst hätte man weder beim Bund, den Kolleginnen und Kollegen, noch beim Land eine Mehrheit gefunden“.