... zurück zur
Pressemitteilung vom 07.09.2005
Sommertour: Spraitbacher Sorgen
Bürgermeister Ulrich Baum klage dem Gmünder SPD-Bundestagsabgeordneten Christan Lange sein Leid, über die Einäugikeit des Regierungspräsidiums in Stuttgart. Im Ortsteil Spraitbach-Hinterlintal weisen Schmutzwasser- und Regenwasserkanal erhebliche Beschädigungen auf, die eine Komplettauswechslung der Kanalisation und Wasserleitung dringend notwendig machen. Kostenpunkt für diese Sanierungsarbeiten: ca. 413.000,-- Euro.
Der dazu eingereichte Förderantrag wurde vom Regierungspräsidium abgelehnt: „Die Priorität Ihres Vorhabens reicht leider nicht aus, um in das Förderprogramm 2005 aufgenommen zu werden.“. Nach diesem Ablehnungsbescheid erhielt Baum gleich noch einmal Post aus Stuttgart, mit dem Inhalt, dass die durch Hinterlintal verlaufende B 298 noch in diesem Frühherbst saniert wird. Man bat die Gemeinde darum, alle in diesem Bereich anstehenden Kanal- und Wasserleitungsauswechslungen mit der geplanten Straßenbaumaßnahme zu verbinden. Ja, weiss den im Regierungspräsidium nicht die linke was die rechte Hand tut?
Auf diese Widersprüchlichkeit hingewiesen, teilte Stuttgart erneut mit, dass eine Förderung der Baumaßnahme in diesem Jahr nicht möglich ist und nahm Baum auch gleich die Hoffnung, dass die Maßnahmen in den kommenden Jahren gefördert werden.
Lange nach Schilderung der Sachlage: „Hier wird Bürokratie im höchsten Maße demonstriert und die Kostenspirale willkürlich in die Höhe geschraubt.“ Denn auch noch eine dritte Maßnahme könnte mit eingebunden werden: Die von EnBW ODR geplante Verlegung der Gasleitung. Lange versprach, seinen Landtagskollegen Mario Capezzuto über diesen ökonomischen und ökologischen Unsinn zu unterrichten und ihn zu bitten, sich für Spraitbach einzusetzen. Lange sagte weiter zu, sich in dieser Angelegenheit auch selbst an den Regierungspräsidenten zu wenden.