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Pressemitteilung vom 11.08.2005
Sommertour: Lange zu Besuch beim SPD-OV Schwäbisch Gmünd
Auf seiner Sommertour nahm der Gmünder Bundestagsabgeordnete Christian Lange an einer Vorstandssitzung des Ortsvereins Gmünd teil. Zentrales Thema war der begonnene Wahlkampf. Wie denn Meinung des Bundestagsabgeordneten zu den Fernsehduellen sei, wollte man wissen. Merkel verlasse offensichtlich der Mut, meinte Lange „Mut scheint nicht gerade zu den hervorstechenden Charaktereigenschaften von Angela Merkel zu gehören.“ Es sei eine Sache, einen angeblich überfüllten Terminkalender vorzuschieben, um sich nicht auf ein zweites TV- Duell mit Bundeskanzler Gerhard Schröder einlassen zu müssen und eine andere, wenn die Frau, die in den kommenden vier Jahren Deutschland als Bundeskanzlerin nach außen repräsentieren wolle, nicht einmal genug Rückgrat besitze, um selbst in die USA zu reisen und den Wählern einen Vorgeschmack CDU-geführter Außenpolitik zu geben so Lange. So stelle sich die Frage warum Angela Merkel Wolfgang Schäuble in die Vereinigten Staaten schickte und nicht selbst die Gelegenheit genutzt habe, um sich neben George W. Bush, dem sie ja im Vorfeld des Irakkrieges treue Gefolgschaft versprochen hatte, staatsmännisch in Szene zu setzen. Die Antwort sei ganz einfach, so Lange, „Die CDU und ihre Spitzenkandidatin fürchten gemeinsame Bilder des US-Präsidenten mit Angela Merkel wie der Teufel das Weihwasser, weil sie jeden in Deutschland immer wieder aufs neue daran erinnern würden, dass mit einer Kanzlerin Merkel heute deutsche Soldaten im Irak stünden. Und genau das möchte die CDU verschleiern.“ Bundeskanzler Gerhard Schröder habe mit seinem entschiedenen Nein zum Krieg der SPD und Millionen von Menschen weltweit aus dem Herzen gesprochen und demonstriert, dass Partnerschaft eben nicht Vasallentreue bedeute. Angela Merkel, und mit der Vorsitzenden auch ihre Partei, sei damals für den Krieg gewesen. Nur daran erinnern möchte man im Konrad- Adenauer-Haus lieber niemanden mehr. Deshalb schicket Merkel Schäuble vor und deshalb spiele auch die Außenpolitik im Wahlkampf der Union keinerlei Rolle, stelle Lange fest. Was Schäuble in Washington von sich gab, sei ein Offenbarungseid außenpolitischer Ratlosigkeit gewesen. So sei dann auch wichtigste Botschaft, die Schäuble nach seinem Besuch zu verkünden hatte, dass Bush sich 45 Minuten Zeit genommen hatte! Inhaltliches suchte man vergebens!
Merkel konnte durch die Wahl Wolfgang Schäubles als Emissär auch überspielen, dass heute, wenige Wochen vor der Bundestagswahl noch immer niemand wisse, wer denn nun eigentlich in einer Regierung Merkel das Außenamt übernähme. Ambitionen hätte viele, Kompetenz in außenpolitischen Fragen dagegen ist nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Lange in der CDU wie in der FDP nur spärlich gesät. „Kann man sich Guido Westerwelle tatsächlich als Vertreter einer verantwortlichen und kontinuierlichen deutschen Außenpolitik vorstellen?“ fragte er. Auch Edmund Stoiber zaudere und lasse auch weiterhin offen, ob er im Falle eines Wahlsiegs überhaupt nach Berlin wechseln und wenn, welches Ressort er übernehmen würde.“
Lange führte abschließend aus: „In der Außenpolitik wird also ebenso wie im Bereich der sozialen Gerechtigkeit deutlich, warum die CDU die falsche Wahl für unser Land wäre.“ Denn die Entscheidung zwischen Angela Merkel und Gerhard Schröder bedeute in letzter Konsequenz auch jene zwischen Krieg und Frieden.
Merkel konnte durch die Wahl Wolfgang Schäubles als Emissär auch überspielen, dass heute, wenige Wochen vor der Bundestagswahl noch immer niemand wisse, wer denn nun eigentlich in einer Regierung Merkel das Außenamt übernähme. Ambitionen hätte viele, Kompetenz in außenpolitischen Fragen dagegen ist nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Lange in der CDU wie in der FDP nur spärlich gesät. „Kann man sich Guido Westerwelle tatsächlich als Vertreter einer verantwortlichen und kontinuierlichen deutschen Außenpolitik vorstellen?“ fragte er. Auch Edmund Stoiber zaudere und lasse auch weiterhin offen, ob er im Falle eines Wahlsiegs überhaupt nach Berlin wechseln und wenn, welches Ressort er übernehmen würde.“
Lange führte abschließend aus: „In der Außenpolitik wird also ebenso wie im Bereich der sozialen Gerechtigkeit deutlich, warum die CDU die falsche Wahl für unser Land wäre.“ Denn die Entscheidung zwischen Angela Merkel und Gerhard Schröder bedeute in letzter Konsequenz auch jene zwischen Krieg und Frieden.