Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 23.01.2020

Christian Lange unterstützt Betriebsrat der Bosch AS

Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordneter Christian Lange traf sich mit dem Betriebsratsvorsitzenden Alessandro Lieb und der Verhandlungskommission des Betriebsrates der Bosch AS, um sich nach dem Verhandlungstermin am 14.1.2020 über die aktuelle Lage auszutauschen.

Für Alessandro Lieb ist ein industrielles Zukunftskonzept für den Standort Schwäbisch Gmünd von essentieller Bedeutung. „Dieses muss unter anderem eine relevante Menge an Produktionsarbeitsplätzen beinhalten sowie eine Beschäftigungssicherung für all unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort.“

Um Kündigungen zu verhindern und Entgeltverluste bei der Belegschaft zu verringern, spricht er sich zudem für das von der IG Metall geforderte Transformationskurzarbeitergeld aus. „Statt Beschäftigte zu entlassen, ist es zwingend notwendig, während der niedrigeren Auftragslage eine Übergangslösung zu schaffen und die Kolleginnen und Kollegen für die Anforderungen der Zukunft zu qualifizieren.“

Christian Lange erklärt: „Für die SPD ist ganz klar: Deutschland ist eine Arbeitsgesellschaft und wir wissen um den Wert der Arbeit, deshalb gilt für uns das „Recht auf Arbeit“. Die Solidargemeinschaft ist dazu verpflichtet sich um jeden Einzelnen zu kümmern. Den Wandel müssen wir mutig angehen. Wichtig ist es jetzt die Weiterbildungsförderung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die vom Strukturwandel betroffen sind, zu verbessern. Das Qualifizierungschancengesetz ist eine Antwort darauf, in dem es einen umfassenden Zugang zur Weiterbildungsförderung der Bundesagentur für Arbeit eröffnet. Seit dem 1.1. 2019 ist das Qualifizierungschancengesetzt in Kraft. Nach Unternehmensgröße gestaffelt werden Weiterbildungskosten übernommen. Große Unternehmen, wie Bosch in Gmünd, mit mehr als 2.500 Beschäftigten erhalten bis zu 15% bzw. bei Sozialpartnerbeteiligung bis zu 20% für Lehrgangskosten und 25 % für Arbeitsentgelt.“

Dieter Oker, Mitglied des Aufsichtsrates der Bosch AS betont: „Neuaufträge müssen an den Standort Schwäbisch Gmünd vergeben werden. Das ist unsere klare Haltung und dafür setzen wir uns im Aufsichtsrat auch unentwegt ein.“

„Wir müssen mit der Belegschaft von heute die Arbeit von morgen schaffen. Für die Zukunft brauchen wir eine Qualifizierungsgarantie für eine neue, zukunftsfähige Fortbildung oder eine neue Ausbildung, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Wandel weiter zu stärken. Der Vorschlag des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil hierfür ist, bei Kurzarbeit die Sozialversicherungsbeiträge zu übernehmen, wenn diese zugleich mit einer Qualifizierung verbunden ist. Ebenfalls braucht es eine bessere Regelung, um Menschen in Beschäftigung zu halten. Unseren heutigen wirtschaftlichen Erfolg können wir nur halten und ausbauen, wenn wir neben den Bausteinen Ausbildung und Bildung ebenso auf Qualifizierung und Weiterbildung setzten. Das muss als nächster Schritt mit in die Gesetzgebung in Berlin einfließen“, bekräftigt der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange im Gespräch mit dem Betriebsrat.

Das Foto zeigt die Mitglieder des Betriebsrates Bosch AS Wolfgang Hägele, Uwe Lemke, Harald Brenner Siegfried Scholz, Heike Hägele, Gerhard Bucher, Erika Bresel, Claudio Bellomo, Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Lange, Betriebsratsvorsitzenden Alessandro Lieb und Aufsichtsratsmitglied Dieter Oker

Das Foto zeigt die Mitglieder des Betriebsrates Bosch AS Wolfgang Hägele, Uwe Lemke, Harald Brenner Siegfried Scholz, Heike Hägele, Gerhard Bucher, Erika Bresel, Claudio Bellomo, Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Lange, Betriebsratsvorsitzenden Alessandro Lieb und Aufsichtsratsmitglied Dieter Oker

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