Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 13.08.2018

Automobilindustrie zwischen Tradition, Transformation und Krise

Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange zu Besuch bei Mahle in Lorch

Die Automobilindustrie vor Ort im Blick hatte der Parlamentarische Staatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange bei seinem Besuch im MAHLE Werk Lorch im Rahmen seiner traditionellen Sommertour.

Das Werk des Automobilzulieferers in Lorch besteht seit der Standortgründung im Jahr 1954 und feierte im Jahr 2014 sein 60-jähriges Bestehen. „Dass wir uns im Zuge des internen Wettbewerbs, des technologischen Wandels und des Imageverlusts der gesamten Automobilindustrie in jüngster Vergangenheit als Standort behaupten können, muss von den derzeit 200 Mitarbeitern erst noch angenommen werden“, so der Betriebsratsvorsitzende Müller und Christian Lange ergänzt: „ Das ist ein gutes Signal für den Wahlkreis und insbesondere für die Beschäftigten“.

Neben dem bestehenden Geschäft richtet Mahle vermehrt auch den Blick in Richtung innovativer Lösungen für zukünftige Szenarien der Mobilität. Einen Einblick sowohl in die traditionelle Produktion der Alu- und Kunststofffilter als auch auf neue und patentierte Verfahren der Verarbeitung erhielt Christian Lange während einer Werksführung. Werkleiter Jochen Scholz erklärte die Herstellungs- und Verarbeitungsschritte vielfältiger Produktgruppen.

„Die Möglichkeit zum Stanzen und zum Schweißen in Kombination mit einer Lackierung vor Ort macht unseren Standort einzigartig und wettbewerbsfähig“, so Scholz.

Fachkräftemangel, Weiterbildung und insbesondere die allgemeine Verunsicherung der Branche waren Thema des anschließenden Gesprächs.

„Die Anzahl der Azubi-Bewerber gehe stetig zurück“, so Scholz, allerdings könne man den Bedarf an Auszubildenden noch gut decken. Schwieriger sei es bei der Suche nach Hochqualifizierten. „Facharbeiter, Techniker, Meister und Ingenieure zum Beispiel finden wir auch aufgrund der räumlichen Konkurrenz mit den großen Automobilkonzernen nur mit Mühe“, so Scholz. Vor diesem Hintergrund investiere Mahle vermehrt in die interne Aus- und Weiterbildung mit dem Ziel einer internen Nachbesetzung von planbaren Austritten über ein rollierendes strategisches System.

Der Betriebsratsvorsitzende Müller prangerte abschließend die fehlende Sachlichkeit bei der aktuellen Diskussion zur Zukunft der Mobilität an. Lange stimmt zu.

Die Krise sei maßgeblich verschuldet durch das anhaltend sehr fragliche Verhalten der deutschen Automobilhersteller. „Dass die Konzerne und deren Chefs sich weiterhin keinerlei Schuld eingestehen,  schadet der Marke „Made in Germany“ nachhaltig“, so Christian Lange.

Der Justizstaatssekretär: „Die Konzerne und Ihre Chefs müssen dringend nachbessern, Software- und Hardwarelösungen, wo technisch möglich und zwar auf eigene Kosten und nicht auf Kosten der Kundschaft.“  

Das Foto zeigt Christian Lange mit dem Werkleiter Jochen Scholz (li.) und dem Betriebsratsvorsitzenden Hannes Müller (re.)

Das Foto zeigt Christian Lange mit dem Werkleiter Jochen Scholz (li.) und dem Betriebsratsvorsitzenden Hannes Müller (re.)

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