Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 07.03.2018

Lange: „Wir müssen dem Fortschritt auf die Sprünge helfen- jetzt!“

Der Internationale Frauentag am 8. März steht in diesem Jahr im Zeichen „Press for Progress“. Das Weltwirtschaftsforum hat im vergangenen Jahr in seinem Global Gender Report errechnet, dass es unter den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist. „Damit der Fortschritt an Fahrt aufnimmt, müssen wir auf die Tube drücken“, bekräftigt der Justizstaatssekretär und SPD-Abgeordnete Christian Lange.

Einige wesentliche Verbesserungen für die Gleichstellung von Frauen konnte die SPD in der vergangenen Regierung schon erreichen: „Wir konnten endlich gegen die monatelange Blockade durch die Union durchsetzen, dass das Sexualstrafrecht in Deutschland verschärft wurde“, so Christian Lange.“ Zukünftig heißt Nein auch Nein!“.

Dasselbe gilt für die sogenannte Frauenquote, das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in Aufsichtsräten großer Unternehmen. „Das reicht aber nicht“, so Christian Lange. „Ich und wir als SPD möchten uns weiterhin verstärkt für die Gleichstellung von Mann und Frau einsetzen.“

Die SPD hat in den Verhandlungen mit der CDU erreichen können, dass zahlreiche gleichstellungpolitische Verbesserungen im Koalitionsvertrag verankert wurden.

So wird das Recht auf befristete Teilzeit bald Gesetz: „Für die Gleichstellung der Geschlechter ist das ein Riesenschritt: Frauen und Männer haben endlich die Möglichkeit, nach einer Teilzeitphase wieder auf die vorherige Arbeitszeit aufzustocken – und nicht länger in der Teilzeitfalle stecken zu bleiben“, so Christian Lange. 

„Ein besonderer Schwerpunkt ist zudem die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Wir werden diese Frauen stärken, indem wir ihnen den sicheren und geschützten Weg aus der Gewaltspirale ermöglichen: mit einem Aktionsprogramm zur Prävention von Gewalt, der Verbesserung des Hilfesystems und einer gesicherten Finanzierung von Frauenhäusern.“

„Ich bin mir sicher“, so Christian Lange, „Andrea Nahles wird – wenn sie denn am 22. April als Parteivorsitzende und erste Frau seit 155 Jahren an die Spitze der SPD gewählt wird- weiter wie eine Löwin für die Gleichstellung von Mann und Frau kämpfen“.

Vor fast 100 Jahren haben Frauen das erste Mal gewählt und konnten gewählt werden. Sie selbst waren es, die für ihr selbstverständliches Recht auf die Straße gegangen sind und diesen bahnbrechenden Erfolg als ihren eigenen feiern konnten. Doch heute, fast ein Jahrhundert später, sind Frauen noch immer nicht angemessen in den Parlamenten beteiligt. Der Anteil von Frauen im Bundestag ist seit der jüngsten Bundestagswahl sogar gesunken: Von zuletzt 36,5 Prozent auf nunmehr 30 Prozent. Beim Frauenanteil in den Länderparlamenten ist Baden-Württemberg Schlusslicht mit einem Anteil von lediglich 25 Prozent. „Das ist eindeutig zu wenig“, sagt Christian Lange und betont: „Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass im Bundestag, im Landtag sowie im Europaparlament und in den Kommunalparlamenten Frauen zur Hälfte das Sagen haben. Um diese Missstände 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts zu beenden, müssen wir jetzt handeln“, so Christian Lange.

Wie vorbildliches Engagement aussehen muss, zeigen uns lokale Initiativen vor Ort, wie der Zonta Club Schwäbisch Gmünd oder das Frauenforum Backnang e.V. „Dieser Einsatz verdient unser aller höchste Anerkennung, Unterstützung und meinen besonderen Dank“, so Christian Lange.

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