Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 4.1.2018

Justizstaatssekretär Lange schreibt an Bundesinnenminister de Maizière und Bundesumweltministerin Hendricks

Christian Lange wirbt um Unterstützung für Gmünder Integrationsprojekte beim Bund 

In einem Schreiben an Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière wirbt der Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange um Unterstützung für die Bewerbung der Stadt Schwäbisch Gmünd am Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“. Der SPD-Abgeordnete lobt dabei in seinem Schreiben an den Bundesinnenminister die  herausragenden Integrationsbemühungen der Stadt.

Lange: „Mit dem neuen Wettbewerbsbeitrag der Stadt Schwäbisch Gmünd „Der Gmünder Weg für alle schafft Heimat“ werden diese Bemühungen weitergeführt. Mit einem Migrantenanteil von 38 Prozent und einem aktuellen Bevölkerungszuwachs der Stadt, bei dem 90 Prozent der Zugewanderten internationale Wurzeln haben, sind Integrationsstrukturen, -orte und -projekte von essentieller Bedeutung. In den Altersklassen der Gmünder Kinder und Jugendlichen hat zwischenzeitlich mehr als jedes zweites Kind einen Migrationshintergrund. Damit ist die Integrationspolitik in der Stadt, auch im Hinblick auf die Demografie, ein kommunalpolitisches Handlungsfeld von höchster Priorität, das in der Person von Oberbürgermeister Arnold und dem Gemeinderat sowie den Gremien der Stadt engagiert vertreten wird und auch mir persönlich ein wichtiges Anliegen ist. Das freiwillige Engagement von Flüchtlingen und Migranten sowie die Stadtteilarbeit sind dabei wesentliche Ansätze des Leitbilds für den Gmünder Weg für alle.“ Mit Hilfe der beiden Ansätze, eingesetzt im Quartier, werde die „neue Heimat“ Schwäbisch Gmünd für Zugewanderte konkret erfahrbar.

„Beide Projekte sind Bestandteil der Quartiersarbeit in der Oststadt und auf dem Hardt und stellen eine konkrete Weiterentwicklung der Integrationsbemühungen dar“, so der Gmünder Abgeordnete. Sofern die Stadt Schwäbisch Gmünd im Wettbewerb erfolgreich sein sollte, werden Preisgelder in den beiden Projekten in der Oststadt und auf dem Hardt eingesetzt.

In einem Schreiben an Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sprach sich der Gmünder Justizstaatssekretär zudem für die Erweiterung und Fortführung des bisher mit dem Projekt „Zukunft Oststadt“ durchgeführten ESF-Bundesprogramms "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ" für die Jahre 2019 bis 2022 aus. Die bisherigen Fördermittel seien sehr erfolgreich dafür genutzt worden, um Menschen, die Arbeit suchen sowie Kleinstunternehmern und Selbstständigen in der Oststadt positive Perspektiven zu ermöglichen. Anders als der bisherige Antrag soll die Förderkulisse nicht nur die Oststadt, sondern auch das Hardt und optional als räumliches Ergänzungsgebiet die Altstadt umfassen. Allen drei Quartieren ist gemeinsam, dass dort soziale Benachteiligung und ein hoher Migrantenanteil zusammenkommen. Mit einem Schwerpunkt des Projekts in Digitalisierung soll dem digitalen Analphabetentum entgegen gewirkt und eine neue Dimension in der Bildungs- und Ausbildungsdebatte eröffnet werden.

Lange: „Für die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Bewohnerschaft in den beantragten Stadtteilen ist die Fortsetzung und die Erweiterung der BIWAQ-Antrages sowie ein Zuschlag für den Wettbewerbsbeitrag „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ enorm wichtig. Beiden Initiativen  halte ich die Daumen und freue mich, wenn die Stadt Schwäbisch Gmünd mit entsprechenden Fördermitteln unterstützt wird!“

 

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