Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Staatssekretär
beim Bundesminister
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Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 12.09.2017

Lange: „Integration ohne Angst aber auch ohne Illusion“

„Zeit für mehr Verständigung“ - parlamentarischer Staatssekretär Christian Lange im Gespräch mit der „Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg“ und dem Harmonie Kulturzentrum e.V

Unter dem Motto „Zeit für mehr Verständigung“ traf sich die Gesellschaft für Dialog BW und das Harmonie Kulturzentrum e.V.

Das Harmonie Kulturzentrum ist ein gemeinnützig orientierter Vereine in Schwäbisch Gmünd. Seit 2014 setzt dieser sich aktiv für die interkulturelle Verständigung sowie die Verbesserung des gesellschaftlichen Dialogs ein. Ganz im Sinne des Dialogs müssen auch die Entwicklungen zum Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei diskutiert werden. Nachdem zuletzt erneut zwei Deutsche in der Türkei verhaftet wurden, ist die „rote Linie ganz klar überschritten“, so der Justizstaatssekretär und Gmünder SPD- Abgeordnete Christian Lange bei einem Gespräch am Freitag mit der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg und dem Harmonie Kulturzentrum e.V. in Schwäbisch Gmünd.

Insgesamt sitzen gegenwärtig 13 deutsche Staatsbürger aus politischen Gründen in türkischen Gefängnissen. „Wenn die deutschen Staatsbürger nicht unverzüglich freigelassen werden, muss die EU die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen und einen sofortigen Stopp der Zahlungen veranlassen, so Lange in aller Deutlichkeit.

Gleichzeitig gilt:

„Jetzt erst recht muss der Kontakt zu den Kulturvereinen intensiviert werden, um gemeinsam für demokratische Werte einzutreten. Das Grundgesetz ist der Maßstab unseres Zusammenlebens, es definiert unsere gemeinsamen Pflichten und Rechte. Daran muss sich jedes Mitglied unserer Gesellschaft orientieren.“

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Verständigung ist die Arbeit vor Ort. Gemeinnützige Vereine wie das Harmonie Kulturzentrum leisten einen bedeutenden Beitrag.

Vor allem in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Bildung. Zu begrüßen ist die Zunahme an islamischen Religionsunterricht in Baden-Württemberg. An insgesamt 93 Schulen in Baden-Württemberg kann man bereits das Angebot annehmen. Die Universität Tübingen mit dem Zentrum für Islamische Theologie sowie die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg bieten Studiengänge zur Islamischen Theologie an. Das ist ein erster Schritt dahin den Bedarf zu decken.

Der interreligiöse Dialog und das Wissen über Religionen und Kulturen sind wichtig für ein friedliches Miteinander und gegenseitigen Respekt. Wer ein aufgeklärtes Wissen über die eigene und andere Religionen hat, ist oft weniger anfällig für Extremismus und Intoleranz. Daher will die SPD allen Kindern Religions- und Ethikunterricht ermöglichen. „Wir unterstützen dabei den islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen und in deutscher Sprache durch an deutschen Universitäten ausgebildete Lehrer.“, so Christian Lange.

 

Das Foto zeigt den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Lange und Mitglieder des Vereins Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg. 

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