Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 27.01.2017

Bundestag gedenkt Opfern des Nationalsozialismus in Gedenkstunde

Staatssekretär Christian Lange: „Meuthen offenbart erneut das offen rechtsextreme Gedankengut der AfD!“

Heute findet im Deutschen Bundestag anlässlich des 72. Gedenktages zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27.1.1945 eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt. In diesem Jahr wird insbesondere an die Opfer der Euthanasie im nationalsozialistischen Deutschland erinnert.

Zu Wochenbeginn hatte sich der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz und SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange entsetzt über einen Antrag der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag gezeigt, künftig Fördermittel für die NS-Gedenkstätte Gurs zu streichen: „Jörg Meuthen hat erst die Aussage seines Parteifreunds Höcke, das Holocaust-Mahnmal in Berlin sei ein Schandfleck, verteidigt und jetzt macht er auch in Baden-Württemberg mit diesem Antrag aus seiner Fraktion Ernst. Diese Rechtsaußen-Politiker wollen nicht nur ein bisschen provozieren, sie wollen ihre Geschichtsverdrehung auch durch Anträge in konkrete Politik umsetzen. AfD-Chef Meuthen offenbart damit erneut das offen rechtsextreme Gedankengut dieser Partei. Die Erinnerung an die Verbrechen während der NS-Zeit und das Gedenken an die Opfer der Shoah ist gerade heute wichtiger denn je. Wenn ich mir die Äußerungen von Meuthen, Höcke und Co. anschaue, steht außer Zweifel: Wir müssen die Erinnerungsarbeit sogar intensivieren, damit vor allem auch die Jugendlichen lernen, wohin Hass führen kann".

6 Millionen Juden waren im Dritten Reich brutal ermordet worden. „Es ist unsere historische Pflicht, der Opfer zu gedenken und alles dafür zu tun, dass sich diese Gräueltaten nicht wiederholen können. Was damals geschehen ist, darf niemals vergessen werden“, so der Staatssekretär. Und weiter fügt Christian Lange hinzu: „Gedenktage wie der heutige sind vor dem Hintergrund der Aussagen von AfD-Chef Meuthen, Höcke und Co. unerlässlich, weil sie uns ein warnendes Beispiel für die Gegenwart sind. Dass die AfD nach den geschichtsverdrehenden Aussagen des Geschichtslehrers Höcke auf ein Parteiausschlussverfahren verzichtet, zeigt, dass der AfD jegliches Geschichtsbewusstsein fehlt.“

Und gleichzeitig betont der Staatssekretär: „Deshalb müssen wir aus den furchtbaren Verbrechen, die in Auschwitz während der NS-Diktatur und durch die Euthanasie - auch hier in meinem Wahlkreis - begangen wurden, eine Lehre ziehen und zwar die, dass wir uns gegen jede Form des Antisemitismus und Extremismus stellen, egal, aus welcher Richtung der Extremismus stammt: ob von rechts, links oder von Islamisten.“

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