Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 09.12.2016

Fairer Handel hilft

Staatssekretär Lange: „Jeder kann einen Beitrag zur Fluchtursachenbekämpfung leisten, wenn er fair gehandelte Produkte kauft!“

Am 6. Dezember 2016 besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz und Backnanger SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange den Weltladen Backnang und sprach mit Marta Hartusch, seit Anfang des Jahres Geschäftsführerin des Weltladens, und ihrer Mitarbeiterin Alexandra Golderer über fairen Handel und Fluchtursachenbekämpfung. Staatssekretär Christian Lange hatte unter anderem den Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember zum Anlass genommen, den Weltladen zu besuchen und sich über die Arbeit der fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren. Lange erklärte den Zusammenhang zwischen Fairem Handel und Fluchtursachenbekämpfung: „Die meisten der aktuell ca. 65 Mio. Flüchtlinge sind Binnenflüchtlinge, d.h. sie fliehen innerhalb ihres Landes. Viele der syrischen Flüchtlinge werden beispielsweise von den Nachbarländern wie dem Libanon oder Jordanien aufgenommen.“ Jenseits der Krisenregionen ist es vor allem für den afrikanischen Kontinent wichtig, durch Fairen Handel für bessere Lebensbedingungen zu sorgen, damit die Menschen erst gar nicht ihre Heimat verlassen müssen, sondern dort eine Perspektive haben. Der Backnanger Weltladen, spezialisiert auf fair gehandelte Textilien aller Art, leiste hierzu einen großen Beitrag, in dem er kleine Erzeuger unterstütze.

Marta Hartusch gab Einblicke in die Produktionsbedingungen, insbesondere zu den angebotenen Textilien. Als Beispiel nannte die Geschäftsführerin das Label „Global Mama“, dessen Bekleidungsstücke im Backnanger Geschäft verkauft werden. Hier wisse man genau, woher die angebotenen Kleidungsstücke stammen und wie sie produziert werden. Außerdem hätten einige der Produzentinnen aus Ghana den Weltladen kürzlich besucht. Die Gesprächspartner waren sich darüber einig, dass Waren - nicht nur Bekleidung - ihren Preis haben müssen, da Dumping-Preise zu Lasten der Produzenten in den jeweiligen Entwicklungsländern gehen. An den Staatssekretär und Abgeordneten Christian Lange richteten Hartusch und Golderer aber auch die Forderung, für mehr Übersichtlichkeit bei den Gütesiegeln zu sorgen. Der Staatssekretär betonte abschließend: „Jeder kann einen Beitrag zur Fluchtursachenbekämpfung leisten, z.B. indem er fair gehandelte Produkte einkauft!“

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Weltladen-Mitarbeiterin Alexandra Golderer, den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Lange MdB und Weltladen-Geschäftsführerin Marta Hartusch.

 

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