Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 28.10.2014

Backnanger Schülerin Felicitas Heiser zurück aus den USA: 10 Monate, die ich nie vergessen werde!

Auf Vorschlag des Backnanger SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatsekretärs Christian Lange durfte die Backnanger Schülerin Felicitas Heiser des Max-Born-Gymnasiums für 10 Monate in die USA reisen.

Finanziert vom sogenannten Parlamentarischen Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongress. Christian Lange schickt seit 16 Jahren engagierte junge Schüler aus seinem Wahlkreis jedes Jahr in die USA.

Felicitas Heiser berichtet nach ihrer Rückkehr Staatssekretär Lange:

 „Der 29. August 2013 war für mich der wahrscheinlich aufregendste Tag in meinem Leben. Seit einer sehr langen Zeit träumte ich schon von einem Auslandsjahr in den USA - ein Jahr lange auf eine amerikanische High School zu gehen, bei einer typischen amerikanischen Familie zu wohnen und den American way of life zu erleben. Das Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts Programm ermöglichte mir schlussendlich diesen Traum und schon bald war der Tag da, an dem ich mich auf meine Reise begab.

Mein Ziel in dem Fall war die typisch amerikanische Kleinstadt Bemidji, im Norden Minnesotas. Bemidji hat ungefähr 13 000 Einwohner und liegt wunderschön direkt an einem See.

Der Moment war jetzt gekommen an dem ich meine Gastfamilie treffen würde, mit der ich die nächsten 10 Monate leben durfte. Meine neue Familie bestand aus Patrick und Tami, meinen Gasteltern und Zach (15), Sara (18) und Hailey (20), meinen Gastgeschwistern.

Ein paar Tage nach meiner Ankunft, in denen ich mich eingelebt und mich mit meiner neuen Umgebung vertraut gemacht hatte, fing dann auch schon die Schule an. Meine High School hatte ungefähr 1300 Schüler und war somit eine sehr große Schule mit einer riesigen Vielfalt an Fächern und außerschulischen Aktivitäten.

Mein Schuljahr war in 4 sogenannte Terms eingeteilt und in jedem Term bekam ich neue Fächer. Somit hatte ich für jeden Term jeden Tag die gleichen 4 Fächer und Lunch. Meine Schule war eines der besten Dinge an meinem gesamten Auslandsjahr. Ich konnte meine Fächer bis auf ein paar Pflichtfächer frei wählen und lernte somit sehr interessante Dinge wie Curling, Videos drehen, erste Hilfe und vieles mehr. Jedes einzelne Fach hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich bin noch nie so gerne in die Schule gegangen wie in diesem Jahr.

Das Leben eines typisch amerikanischen Teenagers spielt sich hauptsächlich an der High School ab, was dann auch bei mir der Fall war. Ich hatte Unterricht bis um 15 Uhr, danach außerschulische Aktivitäten und an den Wochenenden gingen alle zu Football, Hockey oder Baseball Spielen, je nach Saison, um das Team meiner High School anzufeuern.

Ich hatte großes Glück, denn meine Schule hatte ein Turn-Team und da ich schon in Backnang seit Jahren turne war das für mich eine unglaublich tolle Erfahrung.

Während meines Auslandsjahres habe ich sehr viel über das Land und die amerikanische Kultur erfahren. Ich liebe es, wie offen und freundlich die meisten Amerikaner sind und mich damit immer zum Lächeln brachten. Auch stimmt das Vorurteil, dass in den USA alles größer ist. Das fängt schon bei den Straßen und Autos an und hört bei der Größe von Chipstüten auf. Was mir auch sehr gefallen hat, war der starke Patriotismus den die Amerikaner haben. Überall hängen Flaggen und vor jedem sportlichen Event wird die Nationalhymne gesungen. Für mich war das etwas sehr neues und faszinierendes und hat mich sehr beeindruckt. Da ich für dieses Jahr in den USA gelebt habe, habe ich natürlich auch politisch viel mitbekommen und so sehr ich diese Land und die Menschen dort liebe, ist mir auch aufgefallen dass es Dinge gibt, die ich sehr kritisch sehe, wie zum Beispiel die Waffenpolitik.

Ich kann wirklich sagen, dass mein Auslandsjahr das aufregendste und erlebnisreichste Jahr meines bisherigen Lebens war. Diese 10 Monate waren eine wunderbare Erfahrung für die ich jeden Tag dankbar bin und ich bin so glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben für ein Jahr ins Ausland zu gehen."

 

 

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