Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 22.07.2014

Sommertour: Lange besucht Betriebsrat von Tesat-Spacecom

Lange: „Sozialdemokratische Vorhaben kommen vor Ort an!"

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz und Backnanger SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat sich im Zuge seiner traditionellen Sommertour mit dem Betriebsrat von Tesat-Spacecom getroffen.

Der Vorsitzende des Betriebsrates Jürgen Tomski machte in dem Gespräch klar: „Von der Umorganisation bei Airbus sind auch wir betroffen. Wobei die in der Presse genannten Abbauzahlen sich im Wesentlichen auf die Rüstungssparte beziehen. Bei uns werden die zentralen Funktionen stärker in den Konzern integriert. Man verspricht sich davon Einsparungen durch Synergien. Dabei hat sich der Arbeitgeber Airbus verpflichtet, bis Ende 2016 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Was danach kommt, hängt von der Auftragslage ab. Die ist bei Tesat nach wie vor gut. Aktuell könnten wir eher noch mehr qualifizierte Arbeitskräfte gebrauchen. Von daher wird sich der Betriebsrat gegen einen Abbau von Stellen wehren. Selbst wenn diese nur über Altersteilzeit und normale Fluktuation erreicht werden sollen."

Jürgen Tomski machte weiter klar, dass beim Thema Synergien durch Umorganisation das Hauptaugenmerk des Betriebsrates darauf gelegt wird, dass keine Arbeitsplätze von Backnang an andere Standorte im Konzern verlagert werden. „Für uns unverständlich ist auch die Tatsache, dass sich aus anderen Konzernbereichen niemand auf aktuelle, offene Stellen bei Tesat bewirbt. Der Standort bzw. die Stadt Backnang scheinen hier nicht sehr attraktiv zu sein", so Tomski abschließend.

Im Gespräch zwischen dem Staatssekretär und dem Betriebsrat von Tesat-Spacecom ging es auch um die Auswirkungen der in der Großen Koalition beschlossenen Maßnahmen, wie der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns und der abschlagfreien Rente mit 63 Jahren.

„Ich freue mich immer wieder, wenn ich vor Ort mit Menschen in Betrieben reden kann und sehe, dass unsere Vorhaben bei ihnen ankommen. Sowohl die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro die Stunde als auch die abschlagfreie Rente mit 63 Jahren nach 45 Betriebsjahren verbessert die Lebenssituation der Menschen vor Ort. Gespräche mit den Betriebsrat von Tesat-Spacecom und anderen Betriebsräten in meinem Wahlkreis zeigen mir, dass die Politik der Großen Koalition und gerade die der SPD vor Ort ankommt", so Lange nach dem Gespräch.

„Die große Mehrheit der Bevölkerung ist für die Verbesserungen in der Rente. Auch bei meinem Treffen mit dem Betriebsrat von Tesat-Spacecom hat sich wieder gezeigt, dass viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr arbeiten können. Das Rentenpaket ist kein Geschenk, sondern sie haben es sich verdient, dass ihre Lebensleistung in der Rente besser anerkannt wird. Auch mit dem vor kurzem beschlossenen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro wird sich die Situation geschätzter 3,7 Millionen Menschen deutlich verbessern", so Lange.

 

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