Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

zu Christian Lange im BMJV »

Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

Christian Lange im BMJV »

Pressemitteilung vom 15.07.2013

Neue Betreuungsquoten für Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreis bekanntgegeben

Lange: „Trotz erfreulicher Verbesserung ist die Quote kein Ruhmesblatt"

 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Christian Lange hat auf die aktuellen Zahlen über die Betreuungsquote in Baden-Württemberg mit Enttäuschung reagiert.

„Nach Informationen des Statistischen Landesamtes, die heute bekanntgegeben wurden, besuchten rund 410 900 Kinder am 1. März 2013 in Baden-Württemberg eine Kindertageseinrichtung oder wurden in Kindertagespflege betreut, davon waren über 67 900 Kinder jünger als 3 Jahre. Gegenüber dem Jahr 2012 hat sich landesweit die Zahl der Kleinkinder in Kindertagesbetreuung um ca. 8 Prozent erhöht", so Christian Lange.

„Im Ostalbkreis liegt die Betreuungsquote demnach bei 21 Prozent, im Rems-Murr-Kreis bei 22 Prozent. In Baden-Württemberg waren insgesamt 25 Prozent aller Kinder unter 3 Jahren am 1. März 2013 in Kindertagespflege oder in Kindertageseinrichtungen. Sowohl der Ostalbkreis, als auch der Rems-Murr-Kreis liegen unter dem Landesdurchschnitt. Das ist kein Ruhmesblatt, diese Zahlen sind enttäuschend", so Lange weiter.

„Aber auch wenn diese Zahlen eher enttäuschend sind, muss man die große Kraftanstrengung der Kommunen dennoch loben. So hat sich die Quote im Rems-Murr-Kreis im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent verbessert, im Ostalbkreis um 13,9 Prozent. Das ist auch eine große Leistung! Die Kommunen verdienen dafür Respekt und Anerkennung", so Christian Lange weiter.

„Die Kraftanstrengung der Städte, Gemeinden und Träger, die durch den „Pakt für Familien mit Kindern" der Landesregierung mit den Kommunen möglich wurde, hat sich gelohnt. Damit kommt das Land dem Ziel, den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz erfüllen zu können, künftig sehr nahe. Durch diesen Pakt ist es den Kommunen möglich, die großen Versäumnisse der alten CDU/FDP-Landesregierung weitgehend aufzuholen.

Die positive Entwicklung der Betreuungsquote ist vor allem auch durch die großen Kraftanstrengungen der Städte und Gemeinden erreicht worden, seit die Landesregierung am 1. Dezember 2011 den „Pakt für Familien mit Kindern" mit den Kommunen geschlossen hat. Dadurch flossen 2012 und 2013 insgesamt 640 Millionen Euro zusätzlich an die Städte und Gemeinden, um die Betriebsausgaben der Kleinkindbetreuung zu finanzieren. 2014 wird das Land inklusive den Bundesmitteln 68 Prozent der Betriebsausgaben übernehmen", so Lange weiter.

„Hinsichtlich des Stichtags 1. August 2013 und dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz hoffe ich, dass alle Eltern im Ostalbkreis und im Rems-Murr-Kreis, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind brauchen und wollen, auch einen bekommen", so Lange weiter.

 

... zurück zur