Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 12. November 2010

Bundestag fordert Freilassung von Gilad Shalit

Lange: „Auch in meinem Wahlkreis haben sich Bürgerinnen und Bürger für Shalit engagiert"

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange hat im Deutschen Bundestag eine Rede zum interfraktionellen Antrag „Freiheit für Gilad Shalit" gehalten.

Am 25. Juni 2006 haben palästinensische Terroristen den damals 19-jährigen Soldaten Gilad Shalit in Israel entführt und in den Gazastreifen verschleppt. Weder das Internationale Rote Kreuz hat Zugang zu ihm, noch darf er Kontakt zu seiner Familie aufnehmen.

In seiner Rede im Deutschen Bundestag sagte Christian Lange unter anderem:

„Jeder, der in den vergangenen Jahren in Israel gewesen ist, weiß, wie groß die Solidarität mit dem entführten Gilad Shalit ist:An Autoantennen, an Koffern, an Rucksäcken oder Handtaschen sieht man gelbe Bänder, die an Gilad Shalit erinnern sollen, an Häusern und an Stellwänden kleben Poster mit dem Foto Shalits und den Schriftzügen, dass man ihn nicht vergesse.Das Schicksal Shalits vereint alle Israelis, egal ob säkular oder religiös, ob links oder rechts. Auch viele Palästinenser, mit denen ich gesprochen habe, verurteilen die Entführung Shalits und das Verhalten der Hamas auf Schärfste und haben Mitgefühl mit der Familie Shalit".

Christian Lange, der vor wenigen Tagen zum  Vizepräsidenten der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft gewählt wurde, wies in seiner Rede aber auch auf die Solidaritätsaktionen für Gilad in Deutschland hin:

„Aber nicht nur in Israel, sondern auch bei uns in Europa solidarisieren sich Tausende von Menschen mit dem entführten jungen Mann - und das nicht „nur" in den jüdischen Gemeinden. Auch bei mir im Wahlkreis, in meiner Heimatgemeinde Backnang, haben Bürgerinnen und Bürger Unterschriften gesammelt und sie sogar persönlich in Israel dem Vater von Gilad Shalit überreicht.

Trotz des traurigen Anlasses ist diese Solidarität jedoch auch ein Zeichen dafür, dass die deutsch-israelischen Beziehungen weiterhin intensiv und lebendig sind, nicht nur auf politischer Ebene, sondern eben auch vor Ort. Und ich denke, dass man unseren Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement und ihre Solidarität für Gilad Shalit an dieser Stelle vom ganzen Herzen danken sollte!

 

„Ich wurde nach meiner Rede von einigen Kolleginnen und Kollegen auch von anderen Fraktionen angesprochen, die beeindruckt von dem Engagement der Backnanger Bürgerinnen und Bürger waren, die die Unterschriften für Gilad Shalit gesammelt haben und sie dem Vater des Entführten persönlich überreicht haben ", so Lange.

 

„Trotz des traurigen Anlasses freue ich mich, dass die deutsch-israelischen Beziehungen auch in schwierigen Zeiten stabil und lebendig sind. Das ist angesichts unserer Geschichte keine Selbstverständlichkeit und daher kann man sich bei den Menschen, die sich auf beiden Seiten für diese besondere Freundschaft engagieren, nur vom ganzen Herzen bedanken", so Lange weiter.

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