Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 01.07.2009

Kommunales Bildungsförderprogramm ?Lernen vor Ort?

 Lange freut sich: Kreisjugendring und VHS Unteres Remstal erhalten Zuschlag

 

Der Backnanger SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange freut sich über die Nachricht aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dass der Rems-Murr-Kreis zu den ausgewählten Kreisen gehört, der durch das Kommunale Bildungsförderprogramm ?Lernen vor Ort? gefördert werden wird.

?Insgesamt haben sich weit über 200 Kreise und kreisfreie Städte an der Auswahlrunde für das mit 60 Mio. ausgestattete Programm beteiligt. Daher freut es mich sehr, dass u.a. das Konzept des Rems-Murr-Kreises sich durchsetzen konnte und damit ab September 2009 an den Start gehen soll?, so Lange.

Ziel ist, dass sich die Kommunen zu hervorragenden Bildungsstandorten entwickeln, an denen die Bürger in einem schlüssigen und übersichtlichen Bildungssystem eine erfolgreiche Bildungsbiographie durchlaufen können, und zwar von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung. Damit sollen Zersplitterung und Unübersichtlichkeit der öffentlichen und privaten Bildungsangebote überwunden werden.

Die Bildungsakteure und Angebote im Rems-Murr-Kreis gilt es nun miteinander zu vernetzen, zu koordinieren und in ein ganzheitliches Bildungsmanagement zu überführen. Mit einer Teilnahme am Programm ?Lernen vor Ort? nimmt sich das Landratsamt unterstützt durch seine beiden Verbundpartner dem Kreisjugendring Rems-Murr e. V. und der VHS Unteres Remstal e. V. dieser Herausforderung an. Unterstützt wird das Vorhaben außerdem von der Breuninger Stiftung und einem lokalen Stiftungsverbund, dem bisher zwei örtliche Stiftungen angehören.

Zur Entwicklung einer nachhaltigen Netzwerkstruktur wird ein neuer Fachbereich Bildungsmanagement im Landratsamt geschaffen, in welchem alle Fäden zusammenlaufen. Die operativen Projektentscheidungen werden in einem regelmäßig tagenden Steuerungsgremium getroffen und überwacht. Dieses Gremium wird durch einen Fachbeirat bestehend aus allen relevanten Bildungsakteuren wie beispielsweise die Städte und Gemeinden, die Kammern, Arbeitsagentur, Schulen und Wirtschaft unterstützt.

Das vorhandene Potential der Bürgerinnen und Bürger soll durch neue Ansätze unter anderem des non-formalen und informellen Lernens sichtbar gemacht und zur Entfaltung gebracht werden. Hierzu werden Standards und Leitlinien entwickelt, die in die Erarbeitung von Konzepten zu einer niedrigschwelligen, dezentral angelegten und nachfrageorientierten Bildungsberatung und Unterstützung bei den Übergängen ? insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund ? einfließen sollen. Hierbei steht im Vordergrund, die Eigenmotivation v. a. bildungsferner Menschen anzusprechen und zu fördern sowie erfolgreiche Modelle landkreisweit besonders in die ländlichen Regionen zu transferieren.

?Das dieses Projekt ausgewählt wurde, ist eine sehr gute Nachricht für den Rems-Murr-Kreis?, so Christian Lange.

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