Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

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Staatssekretär
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der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 17.12.2008

Lange schreibt an OB Nopper und Landrat Fuchs: "Vorzeitiger Umbau des Knotenpunktes Waldrems kommt"

Lange: "Unser Kampf hat sich gelohnt"

 

Der Backnanger SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange informiert in einem Schreiben an Landrat Fuchs und Oberbürgermeister Dr. Nopper über die gute Botschaft aus Berlin.

In den beiden Schreiben heißt es:

"? unser langer Kampf für den vorzeitigen Umbau des Knotenpunktes Waldrems hat sich gelohnt. Wie mir meine Kollegin und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Karin Roth MdB soeben mitteilte, ist die Finanzierung für dieses für unsere Stadt so wichtige Vorhaben nun gesichert. Die Gelder stammen aus der Projektliste des Mauterhöhungsprogramms. Gerade deshalb ist es ein bemerkenswerter Erfolg, da das Land im Bundesrat der Erhöhung der Maut nicht zugestimmt hat und damit unsere Position deutlich verschlechtert hat!

Doch durch unser intensives Eintreten für dieses Projekt haben wir das Bundesministerium überzeugen können ? das geschätzte Finanzvolumen beträgt immerhin rund 17,2 Mio. Euro.

Zur Zeit erfolgt zwischen Winnenden und Nellmersbach der vierspurige Ausbau des südlichen Bauabschnittes im Zuge des Gesamtausbaus der B14 zwischen Winnenden und Backnang. Im Sommer 2009 soll die Verkehrsfreigabe dieses Abschnittes erfolgen.

Die Verkehrsbelastung der B14 zwischen Nellmersbach und Waldrems ist bereits heute sehr stark. Nach der Verkehrsfreigabe des südlichen Bauabschnittes wird die Belastung deutlich steigen. Daher ist der vorzeitige Umbau des Knotenpunktes von großer Bedeutung, um den Verkehrsfluss aufrecht halten zu können.

Insgesamt standen zwei Varianten zur Diskussion: Die erste Variante hatte nur einen punktuellen Ausbau des Knotenpunktes in Waldrems vorgesehen, während die zweite Variante am Ende des südlichen Bauabschnittes bei Nellmersbach anschließt und die B14 bis zum Knotenpunkt Waldrems komplett vierspurig ausbaut. Die Kosten für die Variante 1 lagen bei rund 12,7 Mio, während die Variante 2 bei rund 17,2 Mio liegen.

Mit der Variante 2, für die wir uns stark eingesetzt haben, wurde jetzt die bessere Variante gewählt.

Ich denke, wir können stolz darauf sein, dass wir durch unser gemeinsames Eintreten für den Teilweiterbau der B14 mit vorzeitigem Umbau des Knotenpunkts bei Waldrems eine sehr gute Lösung gefunden haben.

Trotz der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland und auch bei uns in Backnang ist das ein guter Tag für unsere Stadt und für den Altkreis Backnang. Es zeigt, es geht voran. Ich freue mich, dass meine Idee, eine Zukunftsrunde für Backnang einzuberufen, im Januar 2009 umgesetzt werden soll.

Für Backnang und für den gesamten Altkreis war 2008 ein Jahr mit vielen Schicksalsschlägen: die beschlossene Schließung von Ericcson, der Beschluss des Kreistags, das Backnanger Kreiskrankenhaus zu schließen oder auch die Schließung des Wohnlandes in Waldrems bedeuten für Backnang den Verlust von mehreren Hundert Arbeitsplätzen. Nun kommt es darauf an, gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Schritte aus der Krise zu erarbeiten. Mit dem Beschluss, die B14 bis Waldrems weiter  auszubauen, haben wir ein deutliches Signal für Backnang gesetzt?, so Lange.

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