Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Pressemitteilung 15.05.2006

Bahn-Chef Mehdorn antwortet: Einschränkung des InterCity-Verkehrs im Ostalbkreis beschlossenen Sache!

Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordneter informierte den Landrat des Ostalbkreises sowie die Oberbürgermeister der Grossen Kreisstädte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd über die Entscheidung von Bahnchef Mehdorn

Lange: ?Der Landrat des Ostalbkreises sowie die Oberbürgermeister der Grossen Kreisstädte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd baten mich um Unterstützung, um eine Verschlechterung der Fernverkehrsanbindung des Ostalbkreises zu verhindern, der ich gerne nachgekommen bin.?

Die DB AG hatte Kürzungen im InterCity-Angebot zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 angekündigt. Unter anderem sollte ein InterCity-Zugpaar nicht mehr am Abend täglich, sondern nur noch freitags und sonntags verkehren. Außerdem wurden auch für verschiedene weitere InterCity-Züge Streichung angekündigt. Christian Lange schickte in der vergangenen Woche seinen Brief, gleichen Inhalts, an den DB-Vorstandsvorsitzenden Mehdorn.

?Eine Aushöhlung der Fernverkehrsanbindungen der Großen Kreisstädte im Ostalbkreis wollten wir nicht stillschweigend akzeptieren, deswegen habe ich mir das Anliegen des Landrates Pavel sowie der Oberbürgermeister der Grossen Kreisstädte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd zu eigen gemacht und mich für die Beibehaltung des Fernverkehrs in der bisherigen Form eingesetzt,? so Lange.

Endlich habe nun Bahnchef Mehdorn Stellung bezogen, wenn auch keine erfreuliche. Christan Lange informierte umgehend den Landrat sowie die Oberbürgermeister der Städte, die von den Streichungen betroffen sind: ?Es wird Beschränkungen des schwach nachgefragten abendlichen Zugpaares zwischen Stuttgart und Nürnberg auf  die stärksten Verkehrstage Freitag und Sonntag geben, außerdem wird ein Zugpaar am Wochenende sowie ein Nachtzug entfallen.?

Leider werde dies notwendig, da aufgrund sehr geringer Fahrgastzahlen der Betreib nicht mehr wirtschaftlich zu unterhalten sei.

Lange: ?Die Entscheidung gründet auf permanent durchgeführte Fahrgastzählungen, die ergaben, dass die durchschnittliche Besetzung bei den künftig entfallenden Zügen im Abschnitt Stuttgart ? Aalen zwischen 50 und 120 Fahrgästen lag. Diese Zahlen liegen weit unter dem für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendigen Maß, wie mir Mehdorn mitteilte.? Gerade auf diesem Abschnitt bestehe bis spätabends weiterhin Alternativverbindungen mit Zügen des Nahverkehrs. Ein ähnliches Bild zeichne sich für den Streckenabschnitt Nürnberg ? Ansbach ab. Der durchgehende Verkehr weise lediglich am Wochenende eine höhere Reisenachfrage auf. Auch beim Nachtzug fahren regelmäßig deutlich weniger als 50 Reisende mit. Hier fehle ebenso eine ausreichende wirtschaftliche Grundlage.

Ob wir dies akzeptieren sollen, will Lange mit den kommunalen Vertretern in den nächsten Tagen klären.

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