Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesminister der Justiz
und für Verbraucherschutz

zu Christian Lange im BMJV »

Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

Christian Lange im BMJV »

Pressemitteilung vom 16.12.2004

Landesregierung legt Axt an Sportvereine

Der Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete kritisiert: "Während die SPD-geführte Bundesregierung massiv in den Sport investiert, zieht die baden-württembergische Landesregierung den vielen ehrenamtlich Aktiven glatt den Boden unter den Füßen weg"

Das Bundesinnenministerium habe für die Sportförderung 2005 insgesamt 133 Millionen Euro vorgesehen, so Lange. Das entspreche einer Steigerung der Mittel für den Sport gegenüber 2004 um rund 14 Millionen Euro. Insgesamt sei es der Bundesregierung gelungen, das Förderniveau im Spitzensport trotz angespannter Haushaltslage zu halten. Die 20 Olympiastützpunkte und fünf Bundesleistungszentren bekämen allein 26,5 Millionen Euro. Der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar habe in diesem Jahr 1,1 Millionen Euro erhalten. Zusätzlich sei der Stützpunkt in den letzten sechs Jahren durch Baumaßnahmen des Bundes in Höhe von 2,2 Millionen Euro unterstützt worden.

Demgegenüber habe die baden-württembergische Landesregierung bereits in diesem Jahr sechs Millionen Euro beim Breiten- und Freizeitsport sowie weitere vier Millionen Euro bei Sportschulen, beim Leistungssport und überregionalen Sportstätten gekürzt und die Sportgeräteförderung komplett eingestellt. "Die jetzigen Pläne der Landesregierung, den Sportvereinen in den kommenden zwei Jahren nochmals jeweils über fünf Millionen Euro zu streichen, legen die Axt an die Wurzeln unseres ehrenamtlichen Engagements", verdeutlichte der Wahlkreisabgeordnete. "Es ist zu befürchten, dass bei Umsetzung dieser Pläne die ohnehin schon mickrige Pauschale, die das Land den 44 000 Übungsleitern bereitstellt, ganz gestrichen werden muss."

Der SPD-Politiker betonte, Spitzensport und Breitensport gehörten zusammen und müssten als "soziales Bindeglied in der Gesellschaft" weiter nachhaltig gefördert werden

... zurück zur