Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Christian Lange MdB

Parlamentarischer
Staatssekretär
beim Bundesminister
der Justiz und für
Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 14.08.2019

Bürokratische Hürden bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte in der Pflege abbauen!

DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd bittet um Unterstützung: Justizstaatssekretär Christian Lange wendet sich an Bundesaußenminister Heiko Maas

Lange: „Der Präsident des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd, Dr. Joachim Bläse, hat sich mit der Bitte an mich gewandt und um Unterstützung bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte in der Pflege gebeten. Dieser Bitte bin ich sehr gerne nachgekommen. Ich habe Bundesaußenminister Heiko Maas eingeschaltet und um seine Unterstützung gebeten. Ich weiss aus persönlicher Erfahrung, wie dringend wir auf qualifiziertes Pflegepersonal auch aus dem Ausland inzwischen angewiesen sind.“

Der in der Pflege von Senioren und kranken Menschen aktive Kreisverband investiere und engagiere sich seit einigen Monaten im Bereich der Gewinnung von Pflegefachpersonal aus dem Ausland. „Dies geschieht, um dem auch bei uns vorherrschenden Pflegenotstand wirksam entgegenzutreten. Ganz konkret ist der DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd in Rumänien und Serbien aktiv. Der Vorteil: Die Menschen dort sind medizinisch hervorragend ausgebildet und verfügen zumeist über sehr viel Praxiserfahrung. Gemeinsam mit der Schwäbisch Gmünder Volkshochschule hat der DRK-Kreisverband deshalb ein Konzept entwickelt, wie die Menschen sprachlich auf ihren Einsatz in Deutschland vorbereitet werden können“, schreibt Lange an Außenminister Maas. 

Lange weiter: „Dr. Bläse schildert, dass dieses Vorgehen bei den Bewerberinnen und Bewerbern aus Rumänien aufgrund der EU-Mitgliedschaft Rumäniens recht gut funktioniere, in Serbien stocke das Verfahren aber aufgrund von Engpässen bei der dortigen Deutschen Botschaft. Die Bewerberinnen und Bewerber, mit denen bereits Vorstellungsgespräche geführt wurden, berichteten davon, dass die Bearbeitung der Visa-Anfragen in der Regel zwischen 12 und 15 Monaten betrage. Auch ich halte dies in Anbetracht des massiven Pflegenotstands in Deutschland für eine unzumutbare und unverhältnismäßig lange Zeit. Ich teile die Auffassung des DRK-Kreisverbandes: Da die geschilderten Schwierigkeiten sicherlich auf eine Vielzahl der Träger ambulanter und stationärer Pflegeangebote zu treffen, benötigen wir dringend Abhilfe, um bürokratischen Engpässe zum Wohl der zu pflegenden Bürgerinnen und Bürger aufzulösen. Wir sind auf den Zuzug von ausländischen Fachkräften im Pflegebereich angewiesen. Aussichtsreiche Bewerbungen dürfen nicht an bürokratischen Strukturen scheitern. Im Zweifel muss der Haushaltsgesetzgeber, also der Deutsche Bundestag, zusätzliche Stellen für die Botschaften bewilligen.“

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