Christian Lange MdB

Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin der Justiz
und für Verbraucherschutz

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Staatssekretär
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Verbraucherschutz

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Pressemitteilung vom 11.06.2019

Christian Lange für Verbesserungen bei der Organspende

Justizstaatssekretär und SPD-Bundestagsabgeordneter Christian Lange unterstützt Gesetzentwurf für die (doppelte) Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz

Bis zu 10.000 Menschen warten in Deutschland auf ein lebensrettendes Organ. Deutschland ist Spenden-Schlusslicht in Europa. Jeden Tag sterben Menschen an ihren Erkrankungen, da sie vergeblich gewartet haben. Jährlich sterben bis zu 2.000 Menschen auf der Warteliste.

Justizstaatssekretär Lange erklärt: "Unser gemeinsam erklärtes Ziel muss sein, für alle, die ein lebensrettendes Organ benötigen, neue Hoffnung und neue Lebensperspektive zu geben. Endlich gibt es eine in der Bevölkerung und im Bundestag breit geführte Debatte, die uns als Gesellschaft insgesamt und jeden einzelnen Bürger berührt.

Gerade deswegen ist es wichtig, dass jeder Standpunkt in der Debatte zur Geltung kommt. Das ist die Diskussion, die wir im Bundestag, aber vor allem auch in der Gesellschaft führen müssen.“

„In dieser Frage zu entscheiden, ist eine Gewissensfrage. Da kann es keine Fraktionsdisziplin geben. Meine Kollegen im Bundestag Karl Lauterbach (SPD), Georg Nüßlein (CSU), Petra Sitte (Linke) und Jens Spahn (CDU), haben den Antrag zur Einführung einer doppelten Widerspruchslösung in die Debatte eingebracht“, so Christian Lange.

Derzeit müssen Menschen aktiv zustimmen, wenn sie nach einem Hirntod ihre Organe spenden wollen. Ein Vorschlag für eine grundlegende Systemänderung -die sogenannte (doppelte) Widerspruchslösung- sieht vor, dieses Prinzip umzukehren. Jeder Mensch wäre damit potentiell Organspender, es sei denn, er oder sie hat zu Lebzeiten einer Organspende widersprochen.

„Im Kern des Gesetzesentwurfs ist vorgesehen, dass der Systemwechsel eine Chance bietet, den Menschen besser und schneller zu helfen, die ein Spenderorgan benötigen. Dabei würde niemand zur Organspende gezwungen werden. Und jeder, der sich gegen eine Organspende entscheidet, bleibt weiterhin möglicher Empfänger. Aber jeder muss sich mit der Frage auseinandersetzen.

Den Vorschlag, der (doppelten) Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz, unterstütze ich. Deshalb habe ich den Gesetzentwurf unterzeichnet“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange.

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