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Archiv - Reden
Am Ende der Debatte können wir eines festhalten:Interessenvertretung nicht dämonisieren, sondern transparent gestalten – das muss das Motto sein.
Ich will ausdrücklich einen Bereich herausgreifen, der in den vergangenen Wochen immer wieder ein Geschmäckle, wie wir Schwaben sagen, hatte, nämlich den der externen Personen in der Bundesverwaltung.
Wir Abgeordnete sind unabhängig und nur dem Gewissen... mehr »
Der Antrag der Fraktion „Die Linke“ für die Schaffung eines Europäischen Kartellamtes erstaunt mich. Bei erstem Hinsehen geht es um den Erhalt eines funktionierenden Wettbewerbs in Deutschland und Europa. Diesen Antrag ausgerechnet von der Fraktion „Die Linke“, die sich sonst nicht gerade durch besonderes Vertrauen in den Markt hervortut, ist bemerkenswert.
Die Kompetenzen der Generaldirektion... mehr »
Die Korruptionsfälle bei Siemens und VW machen uns in der Tat betroffen und zeitweilig sprachlos angesichts von so viel Dreistigkeit. Es bedeutet nicht nur für die Unternehmen und die betroffenen unschuldigen Belegschaften einen riesigen Verlust von Vertrauen in die Unternehmensführung bzw. die jeweiligen Entscheidungsträger, sondern auch für die Anlegerinnen und Anleger und – nicht zu vergessen –... mehr »
Bürokratie abzubauen, ist in der Tat mühsam. Diese Erfahrung haben wir alle gemacht. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Wir haben heute einen Etappensieg errungen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ich wundere mich schon, verehrter Herr Zeil, dass ausgerechnet die FDP heute ein Gesamtkonzept anmahnt. Man muss sich nämlich die Frage stellen: Welche gesetzlichen Bürokratiebelastungen, welche... mehr »
Wir haben heute Abend um 22 Uhr wieder einmal ein Schauspiel klassischen Oppositionsgebarens erleben dürfen. Ich bedaure es, dass das Marshallplanvermögen und die Verbesserungen, die wir im Unterausschuss gemeinsam durchgesetzt haben, in Ihrer Rede nicht gewürdigt worden sind; denn die wichtigste Botschaft des heutigen späten Abends ist: Alle Unternehmer und alle Existenzgründer in Deutschland... mehr »
In der Tat: Wettbewerb braucht Regeln. Ich denke, dieser Grundgedanke verbindet die FDP und die Sozialdemokraten mit mehreren hier im Hause. Ich will allerdings infrage stellen, Herr Kollege Brüderle, ob das Beispiel, das Sie gleich zu Anfang genannt haben – die unerfreuliche Entwicklung der Benzinpreise vor Pfingsten –, ein gutes Beispiel ist, verweist es doch auf die nationalen Steuerhöhen. Nach... mehr »
Richtig ist: Kleinere und mittlere Unternehmen haben eine geringere Eigenkapitalquote als Großunternehmen, dadurch auch einen schwereren Stand, wenn es darum geht, an Fremdkapital bzw. Wagniskapital heranzukommen. Insbesondere die junge technologieorientierte Existenzgründer, aber nicht nur die, benötigen für innovative und wachstumsorientierte Produktentwicklung Kapital. Das wissen wird. Deswegen... mehr »
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herr Kollege Zeil, den Vertrag und das Gesetz durch das Parlament peitschen? Wir können Parlamentsvorbehalte beschließen, wie wir das wollen. Herr Zeil, meine Damen und Herren von der FDP, sagen Sie doch einfach, dass Sie das Ganze ablehnen wollen.
Das wäre doch ehrlicher, als wenn Sie das jetzt hier mit diesen Dingen bemänteln.
In der Tat... mehr »
Lieber Herr Fuchs, so einfach wie Sie kann man es sich nicht machen. Sie haben auf den Kollegen Dr. Wend nach dem Motto geantwortet: Wenn man bei den Tariflöhnen nichts anderes aushandeln kann, dann ist es eben so, oder man unterschreibt diesen Vertrag nicht. Ich denke, gerade wir als Abgeordnete, die wir nicht Mitglieder der Tarifvertragsparteien sind, müssen uns fragen: Was wollen wir eigentlich... mehr »
Lieber Herr Brüderle, ein Wort des Dankes haben Sie vergessen: Dank an die FDP dafür, dass sie in der Opposition ist. Denn ich bin mir nicht sicher, ob wir sonst in der heutigen Aktuellen Stunde so wunderbare Zahlen präsentieren könnten.
Ich will deshalb fragen: Wer ist schuld an diesem Aufschwung? In einem haben Sie recht: Jawohl, Industrie und Handwerk haben sich restrukturiert. Mit der... mehr »
Den Kolleginnen und Kollegen von der FDP danke ich für die Gelegenheit, hier das weitere Vorgehen in Sachen Novellierung des Schornsteinfegergesetzes vorzustellen. Sie konnte es ja bereits in der WELT vom 07.12.06 nachlesen. Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte zur Novellierung geeinigt.
Damit wird sich auch die EU-Kommission einverstanden erklären können, die eine Änderung des... mehr »
Ich bin Ihnen, Herr Staatssekretär, dankbar, dass wir uns nicht bei den Anträgen der Opposition aufhalten, sondern dass Sie die Chance ergriffen haben, hier gleich den Zwischenstand der Verhandlungen frank und frei zu schildern, wenngleich ich trotzdem sagen möchte, dass wir in der SPD-Fraktion uns alle, denke ich, ein anderes Vorgehen gewünscht hätten.
Denn es ist ohne Zweifel so, dass wir,... mehr »
Das vorgelegte Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2002/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Dezember 2002 über Versicherungsvermittlung. Die Richtlinie, die den Verbraucherschutz und die Harmonisierung des Vermittlermarktes zum Ziel hat, hätte von Deutschland bis 15.1.2005 in nationales Recht umgesetzt werden müssen, so dass Eile geboten ist. Zu der Verzögerung kam es v.a.... mehr »
Das vorgelegte Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2002/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Dezember 2002 über Versicherungsvermittlung. Die Richtlinie, die den Verbraucherschutz und die Harmonisierung des Vermittlermarktes zum Ziel hat, hätte von Deutschland bis 15.1.2005 in nationales Recht umgesetzt werden müssen, so dass nun Eile geboten ist. Zu der Verzögerung kam es... mehr »
Lieber Kollege Zeil, ich muss fast sagen, ich bin Ihnen dankbar ob Ihres Beitrages, weil er mir Gelegenheit gibt, deutlich zu machen, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem Bürokratieabbau auf der einen Seite und dem Abbau materiellen Rechts auf der anderen Seite. Ich will Ihnen ganz deutlich sagen: Genau dies ist auch der Grund, warum es Ihnen während Ihrer Regierungszeit – selbst ich als... mehr »
Verehrte Kollegen von den Grünen, ich kann Sie durchaus verstehen. Eingeklemmt zwischen der FDP mit ihren neoliberalen Konzepten auf der einen und der PDS auf der anderen Seite, ist es nicht ganz einfach, sich als Oppositionsfraktion zu profilieren. Das sehe ich durchaus ein.
Sie haben sich heute offensichtlich auf die Schlagworte „Steuerchaos“ und „Attacke“ eingeschworen. Ich sage Ihnen aber: Das... mehr »
In der Tat, Herr Kollege Zeil, wir bringen heute das ERP-Wirtschaftsplangesetz 2006 in den Bundestag ein und stellen die besagten Mittel von rund 4 Milliarden Euro zur Verfügung. Zumindest seitdem ich hier Abgeordneter bin – seit fast acht Jahren –, diskutieren wir zu einer ungünstigen Zeit über dieses Thema. Werten Sie es also nicht als Missachtung gegenüber dem Mittelstand, sondern als eine... mehr »
Ich denke, mir ging es so ähnlich wie fast allen hier im Saal, als ich den Titel dieser Aktuellen Stunde las. Ausgerechnet die Grünen haben es aufs Tapet gebracht. Ich dachte: Eingeklemmt in der Opposition zwischen PDS und FDP, erinnern sie sich an ihre Tradition als Protestpartei. Ich will ausdrücklich sagen: Herr Schmidt, ich bin Ihnen dankbar, dass Sie dieses Thema auf das reduziert haben, was... mehr »
Lieber Kollege Brüderle, der Mittelstand ist in der Tat das Rückgrat unserer Wirtschaft. Aber ich sage Ihnen auch klar und deutlich: Der Mittelstand hat Besseres verdient als Ihr Zehn-Pünktchen-Programm, das Sie uns heute Mittag hier vorlegen.
Der Mittelstand hat auch mehr verdient als manche Ihrer Stammtischparolen, Herr Kollege Brüderle. Gestatten Sie mir deshalb, auf den einen oder anderen... mehr »
Ich finde es in der Tat schon sehr bemerkenswert, dass den Gesetzentwurf der Linken/PDS ausgerechnet ein Sprecher begründet, der noch auf der Gehaltsliste von Springer stand oder immer noch steht. Dass er dann auch noch die Dreistigkeit hat, hier über die Kontrolle von Medienmacht zu philosophieren, das schlägt dem Fass in der Tat den Boden aus.
Diese Dreistigkeit setzt sich im Gesetzentwurf der... mehr »
Im Herbst des vergangenen Jahres haben sich 40 Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion auf den Weg gemacht, ein Gesetz zur Offenlegung von Managerbezügen zu formulieren. Wir haben dies gemeinsam mit Herrn Professor Baums getan, dem ich an dieser Stelle herzlich danken möchte. Wir sind durch den Bericht der Cromme-Kommission, was unseren Gesetzentwurf angeht, überrollt worden. Wir alle... mehr »
Was haben die Offenlegung von Managergehälter börsennotierter Unternehmen und mehr Transparenz von Abgeordnetennebentätigkeiten gemeinsam? In beiden Fällen geht es um Vertrauen. Vertrauen von Investoren in „ihre“ Geschäftsführung und Vertrauen der Bürgerschaft in „ihre“ Volksvertreter. Beides ist erschüttert. Deshalb brauchen wir beide Gesetze.
Nachdem weitere Fälle in der Öffentlichkeit bekannt... mehr »
Am 19. Januar dieses Jahres hat eine Gruppe von 40 Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion einen eigenen Entwurf eines Gesetzes zur Transparenz von Vorstandsbezügen aufgelegt. Ich will Ihnen, Frau Ministerin, und der Bundesregierung an dieser Stelle Dank dafür sagen, dass Sie diesen Gesetzentwurf aufgegriffen und damit Sorge dafür getragen haben, dass wir, die Fraktionen wie die Bundesregierung,... mehr »
Liebe Frau Kopp, verehrte Kollegen der FDP,
ich glaube, der beste Beitrag zur Antibenachteiligung des deutschen Mittelstandes wäre es gewesen, wenn Sie einmal positiv über Handwerk und Mittelstand in Deutschland gesprochen hätten – heute Abend hier, vor allen Dingen aber draußen bei den Leuten.
Denn mittlerweile haben wir eine Spirale, ausgelöst durch Ihre Unwahrheiten und Halbwahrheiten, die sich... mehr »
Die Bundesregierung und die SPD-Bundestagsfraktion haben die Förderung von Selbstständigkeit, kleinen und mittleren Unternehmen und Existenzgründern zu einem... mehr »
Wenn die Debatte am heutigen Nachmittag um die Große Anfrage der CDU/CSU einen Sinn hat, dann den, dass man Gemeinsamkeiten beschwört und sich gegenseitig versichert, dass man an einem Strang zieht. Meines Erachtens sollte sie aber auch den Zweck haben, für die Akzeptanz von Technik und Forschung in unserer Gesellschaft zu werben. Ich sage das an dieser Stelle, weil ich glaube, dass dies nicht... mehr »
Ich muss mich schon sehr wundern, dass Sie... mehr »
Verehrter Herr Kollege Hinsken, was das Handwerk noch mehr umtreibt... mehr »
Warum sage ich "Realismus"? Frau Kollegin Wöhrl, wenn Sie sich hier hinstellen und in Ihrer Rede behaupten, in Deutschland gebe es kein Wachstum, dann sind Sie bereits einer Lüge aufgesessen. Wenn Sie wenigstens so... mehr »
Seit meiner Wahl in den Bundestag 1998 ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, dass Abgeordnete die Tätigkeiten, die sie neben Mandat und Beruf ausüben, auch für die Öffentlichkeit und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern anzuzeigen haben. Bisher waren Nebentätigkeiten lediglich gegenüber dem... mehr »
Seit meiner Wahl in den Bundestag 1998 ist es mir ein ganz besonderes Anliegen,... mehr »
Mit dem Meister-BAföG wollen wir erreichen, dass wieder mehr Menschen den Mut haben, sich selbstständig zu machen, weil sie denken: Das Handwerk hat... mehr »
Ihr Antrag zielt auf die Abschaffung des großen Befähigungsnachweises. Das geht im wesentlichen aber an den eigentlichen Anforderungen von modernen Handwerksbetrieben vorbei: Der Meisterbrief muß europafest werden.
Das ist das primäres Ziel von Reformüberlegungen,... mehr »
Wenn sie die Antwort der Bundesregierung auf ihre eigene Kleine Anfrage aufmerksam gelesen hätten, hätten sie unschwer erkennen können, dass für einen Untersuchungsausschuß kein Anlaß und erst... mehr »
Mit der Novelle des Studenten-Bafög können wir jetzt an die Novelle des Meister-Bafögs rangehen, um die Gleichberechtigung zwischen Studenten und Meisteranwärtern herzustellen... mehr »